Fünf Minuten. So lange dauert es in vielen Werbeversprechen, bis deine Seite fertig ist. Der erste Entwurf tatsächlich auch.
Wer eine Website erstellen will, sollte trotzdem mit 40 bis 80 Stunden Eigenaufwand rechnen – so viel veranschlagen Praxisberichte für ein Projekt in Eigenregie. Das ist kein Argument gegen Baukästen, sondern eines dafür, den Ablauf zu kennen, bevor du anfängst.
Die vorige Lektion hat geklärt, was Webdesign überhaupt umfasst. Hier geht es um die Reihenfolge, in der es entsteht.
Kurzantwort
Wie läuft es ab, wenn du eine Website erstellen willst?
In sieben Schritten: Ziel klären, den Weg wählen, Inhalte sammeln, Struktur festlegen, gestalten, technisch umsetzen, rechtlich prüfen und live gehen.
Die Reihenfolge ist wichtiger als das Werkzeug. Die meisten Verzögerungen entstehen in den ersten drei Schritten.
Die zwei teuersten Einzelfallen liegen später: wem die Domain gehört (Schritt 6) und ob die Rechtstexte vor dem Livegang stehen (Schritt 7).
📌 Für wen ist das relevant: Für Selbstständige und Unternehmen, die eine Website planen – egal ob selbst gebaut oder beauftragt.
- Der erste Entwurf entsteht in Minuten. Für eine vollständige Seite nennen Erfahrungsberichte 40 bis 80 Stunden Eigenarbeit
- Ein Baukasten kostet monatlich, eine professionelle Umsetzung beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich – was den Preis treibt, ist vor allem der Umfang
- Zwei Punkte entscheidest du am besten früh: wem die Domain gehört und wer die Texte schreibt
Das lernst du in dieser Lektion
Du kennst den Ablauf von der Idee bis zum Livegang und kannst begründen, warum er in dieser Reihenfolge steht.
Du entscheidest an klaren Kriterien, ob du selbst baust oder beauftragst.
Du kennst die vier Faktoren, die den Preis einer Website treiben, und kannst ein Angebot daran prüfen.
Du kennst die zwei teuersten Einzelfallen – Domaininhaberschaft und Rechtstexte – und weißt, wann du sie klären musst.
Du kennst die Fehler, die Website-Projekte teuer oder endlos machen – und die Gegenmittel.
Inhalt
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Website erstellen: Versprechen und echter Aufwand
Wer nach diesem Thema sucht, bekommt überwiegend Angebote statt Antworten. Von sechs Treffern einer Stichprobe im August 2026 stammten fünf von Baukasten- und Hosting-Anbietern. Sie verkaufen dir ein Werkzeug, nicht die Entscheidung, die davor liegt.
Die Versprechen sind sich ähnlich: kostenlos starten, in Minuten veröffentlichen. Beides stimmt sogar, beschreibt aber einen anderen Vorgang als den, den du vor dir hast – “veröffentlicht” und “fertig” sind zwei verschiedene Zustände.
Wo die Stunden tatsächlich hingehen
Praxisberichte zum Selbstbau nennen für ein vollständiges Projekt 40 bis 80 Stunden. Eine dieser Aufschlüsselungen verteilt sie so:
- 📌 10 bis 15 Stunden für das Erlernen des Werkzeugs
- 📌 15 bis 20 Stunden für die Inhalte
- 📌 10 bis 15 Stunden für Design und Layout
Der Rest verteilt sich auf Detailarbeit, die selten mitgezählt wird. Eine zweite Aufschlüsselung setzt allein die Einarbeitung in einen Baukasten mit 5 bis 8 Stunden an. Beide Rechnungen sind Größenordnungen, keine Punktwerte.
Zwischen dem ersten Entwurf und einer fertigen Seite liegen die Arbeiten, die kein Werbeversprechen nennt: Texte schärfen, Bilder organisieren, Details anpassen, Rechtstexte einbauen und alles auf dem Handy prüfen. Genau diese Lücke ist der Grund für diese Lektion – ein Werkzeug nimmt dir das Bauen ab, aber nicht das Entscheiden.
Und die Entscheidungen fallen in einer bestimmten Reihenfolge leichter als in jeder anderen.
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Die sieben Schritte im Überblick
Die Fachliteratur beschreibt den Ablauf meist in vier Phasen: Briefing und Planung, Konzept und Struktur, Design, danach Umsetzung und Livegang.
Wir schneiden diese vier Phasen hier feiner in sieben Schritte. Der Grund ist praktisch: Die Entscheidung “selbst bauen oder beauftragen” und der Rechtscheck vor dem Livegang gehen in einer Vier-Phasen-Darstellung unter, obwohl beide teuer werden können.
Und Struktur und Gestaltung sind zwei getrennte Entscheidungen, keine gemeinsame. Warum, steht in Schritt 4 und 5.
Die sieben Schritte und der Grund für ihre Reihenfolge
Dunkel: die drei Schritte, an denen Projekte am häufigsten hängenbleiben.
Schritt 1 · Ziel
Wozu die Seite da ist
Ohne Ziel gibt es kein Maß dafür, ob eine spätere Entscheidung richtig ist.
Schritt 2 · Weg
Selbst bauen oder beauftragen
Hängt am Ziel aus Schritt 1. Legt Budget, Zeitrahmen und Beteiligte fest.
Schritt 3 · Inhalte
Texte und Bilder sammeln
Der Schritt, an dem Projekte am häufigsten stillstehen. Deshalb steht er vorne.
Schritt 4 · Struktur
Seiten und Navigation
Was es an Seiten gibt und wie sie zusammenhängen. Ergibt sich aus den Inhalten.
Schritt 5 · Design
Gestaltung entwickeln
Gestaltet wird, was vorhanden ist. Sonst passt der Entwurf später nicht zum Text.
Schritt 6 · Umsetzung
Technik, Domain, Hosting
Hier fallen Entscheidungen, die sich später nur schwer zurückdrehen lassen.
Schritt 7 · Livegang
Rechtscheck und Veröffentlichung
Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung gehören vor die Freischaltung, nicht danach.
Grundlage: übereinstimmende Ablaufbeschreibungen von sieben unabhängigen Agentur- und Freelancer-Quellen (im Quellenapparat einzeln aufgeführt) – Stand 08/2026, eigene Darstellung, Ostend Digital.
Info
Die Reihenfolge ist ein Rahmen, kein Gesetz. Es gibt keine Studie, die eine Reihenfolge gegen eine andere antreten lässt – was es gibt, ist der breite Konsens dieser sieben Quellen.
Dieselben Quellen betonen, dass sich die Abfolge je nach Projekt ändern darf. Wichtiger als die exakte Reihenfolge ist, dass kein Schritt komplett ausfällt.
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Schritt 1: Ziel und Zielgruppe klären
Dieser Schritt wird am häufigsten übersprungen, weil er sich nicht nach Fortschritt anfühlt. Es entsteht nichts Sichtbares.
Praktiker berichten übereinstimmend, dass Anfragen oft so klingen: “Ich brauche eine Website. Kannst du mir dabei helfen?” Das ist kein Vorwurf, nur der Punkt, an dem ein Projekt eine Richtung bekommt oder eben nicht.
Die Fragen, die vor allem anderen stehen
Vier Antworten reichen für den Anfang. Schreib sie auf, bevor du ein Werkzeug öffnest oder ein Angebot einholst.
- 📌 Wozu ist die Seite da? Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe, Vertrauen vor dem Erstgespräch – ein Hauptziel, nicht vier.
- 📌 Wer soll darauf landen? Je konkreter, desto einfacher werden später alle Textentscheidungen.
- 📌 Was soll diese Person tun? Anrufen, ein Formular ausfüllen, einen Termin buchen, kaufen.
- 📌 Woran erkennst du in sechs Monaten, dass es funktioniert hat? Ohne diese Antwort gibt es keinen Maßstab.
Praktiker nennen daneben einen unbequemeren Punkt: Positionierung, Wunschkunde, Angebot und Preisgestaltung würden häufig übersehen, bevor das Website-Projekt beginnt. Eine Website macht diese Fragen nicht überflüssig, sie stellt sie nur lauter – beim Texten musst du sie ohnehin beantworten.
💡 Praxis-Tipp
Schreib die vier Antworten auf eine einzige Seite und nimm sie in jedes Gespräch mit.
Wenn du beauftragst, ist das dein Briefing – ein Dienstleister kann damit ein belastbares Angebot rechnen statt einer Hausnummer. Wenn du selbst baust, ist es dein Prüfstein für jede spätere Frage nach dem Motto “brauche ich das?”.
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Schritt 2: selbst bauen oder beauftragen
Jetzt kommt die Frage, wegen der die meisten hier gelandet sind. Hier bekommst du Größenordnung und Kriterien, der ausführliche Werkzeugvergleich zwischen Baukasten, WordPress und Agentur folgt in der nächsten Lektion.
Was es kostet und was den Preis treibt
Die Spannen überlappen sich stark: Ein Baukasten kostet monatlich, eine professionelle Umsetzung beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich und reicht bis in den fünfstelligen.
Der Anbietertyp erklärt dabei weniger als diese vier Faktoren:
- 📌 Umfang: Eine Seite oder fünfzehn. Das ist der größte Einzelhebel und zugleich der, den du selbst steuerst.
- 📌 Individualität: Vorlage angepasst oder Entwurf von Grund auf. Ein eigenes Design ist der Punkt, an dem Aufwand sprunghaft steigt.
- 📌 Funktionen: Ein Kontaktformular ist etwas anderes als ein Shop, ein Buchungssystem oder ein Mitgliederbereich.
- 📌 Wer die Inhalte liefert: Texte und Bilder sind Arbeit. Wenn du sie nicht selbst lieferst, zahlst du sie mit.
Bei sehr niedrigen Festpreisen entzaubern zwei Rückfragen fast jedes Angebot: Für wie viele Seiten gilt der Preis, und wer schreibt die Texte?
Gilt er für fünf Seiten inklusive Texten, steckt darin die Arbeit von Wochen – das ist unrealistisch. Gilt er für eine Seite ohne Texte, ist der Preis plausibel und deine eigentliche Arbeit steht noch bevor.
Was ein Angebot über drei Jahre kostet und wie du es gegen einen Stundensatz gegenrechnest, zeigt der Ratgeber zu Baukasten, WordPress oder Agentur. Eine ausführliche Einordnung von Agenturpreisen findest du außerdem in unserem Beitrag zu den Kosten einer Werbeagentur in Stuttgart.
Wann welcher Weg passt
| Kriterium | Spricht für Selbstbau | Spricht für Beauftragung |
|---|---|---|
| Budget und Zeitrahmen | Beides knapp | Budget vorhanden, Termin verbindlich |
| Anforderungen | Einfach, Visitenkarten-Charakter | Shop, Buchung, Mitgliederbereich |
| Design | Vorlage genügt | Eigenständiger Auftritt gefordert |
| Suchmaschinen | Nebensache | Sichtbarkeit ist geschäftskritisch |
| Deine Zeit | 40 bis 80 Stunden sind verfügbar | Diese Stunden fehlen im Tagesgeschäft |
Drei Punkte zeigen sich bei Baukästen erst später: wie weit dich der Anbieter an die technischen Suchmaschinen-Einstellungen heranlässt, wie weit Anpassungen über den Vorlagenrahmen hinaus möglich sind, und wie viel bei einem Wechsel überhaupt mitkommt.
Zu allen dreien kursieren pauschale Behauptungen, von denen ein Teil nicht stimmt. Was davon belegt ist, prüft der Ratgeber zu Baukasten, WordPress oder Agentur.
💡 Merke
Die Frage lautet nicht “Baukasten oder Profi”, sondern “wie lange soll diese Seite halten”.
Für ein Vorhaben, das in zwei Jahren ohnehin anders aussieht, ist ein Baukasten vernünftig. Soll der Auftritt wachsen und gefunden werden, gehört eine zweite Frage dazu: wie du wieder herauskommst. Der Ratgeber zu Baukasten, WordPress oder Agentur rechnet sie an der Dokumentation der Anbieter durch.
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Schritt 3: Inhalte zuerst
Dieser Schritt hat einen Namen: Content-First. Die Interaction Design Foundation beschreibt ihn als Vorgehen, das den Inhalt vor Gestaltung und Ästhetik stellt – damit Inhalte leicht zu finden, zu lesen und zu verstehen sind. Das entscheidet sich am Text, nicht am Layout.
Warum die umgekehrte Reihenfolge teuer wird
Willkürliche Platzhalter führen zu Layouts, in die der echte Text später nicht passt. Lange Überschriften werden dann in zu enge Flächen gequetscht, und die visuelle Balance bricht – eine Überschrift auf drei Zeilen, obwohl der Entwurf eine vorsah.
Info
Content-First heißt nicht, dass alles fertig sein muss, sondern dass Art und Umfang der Inhalte bekannt sind, bevor gestaltet wird.
Wie lang wird die Überschrift, gibt es Bilder im Hochformat, braucht die Leistungsseite drei Absätze oder zwölf? Das reicht für den Entwurf.
Das Ideal und seine Bruchstelle
Content-First ist als Empfehlung breiter Konsens. Die Bruchstelle zeigt sich an anderer Stelle: Der am häufigsten genannte Grund für verzögerte Website-Projekte sind nicht technische Themen, sondern fehlende Inhalte auf Kundenseite.
Die Reihenfolge ist also nicht falsch, sie ist nur schwer durchzuhalten, weil Inhalte echte Arbeit sind und diese Arbeit gern nach hinten rutscht.
💡 Praxis-Tipp
Behandle die Inhalte wie einen eigenen Auftrag mit eigenem Termin, nicht als Nebenaufgabe, die parallel zum Design mitläuft.
Wenn du beauftragst, gehören Liefertermine für Texte und Bilder in die Vereinbarung.
Was du konkret sammelst
Diesen Stapel brauchst du, bevor du an Struktur oder Gestaltung denkst. Er ist unspektakulär und wird genau deshalb unterschätzt.
- 📌 Texte je Thema: Was bietest du an, für wen, wie läuft die Zusammenarbeit, was kostet es, wer steckt dahinter.
- 📌 Bilder: Eigene Fotos schlagen Symbolbilder. Ein Fototermin braucht Vorlauf, kläre das früh.
- 📌 Belege: Referenzen, Bewertungen, Zertifikate, Zahlen.
- 📌 Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung, gegebenenfalls AGB – Details in Schritt 7.
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Schritt 4 und 5: Website Struktur und Design
Diese beiden Schritte gehören zusammen, weil der zweite auf dem ersten aufsetzt: Erst steht die Website Struktur, dann wird gestaltet.
Struktur meint zwei Dinge – welche Seiten es gibt und wie sie zusammenhängen. Das Ergebnis nennt man Sitemap, nichts anderes als eine Liste mit Ebenen.
Warum die Navigation nicht am Anfang steht
In der UX-Fachliteratur gilt es als typischer Fehler, mit der Navigation zu beginnen, bevor klar ist, was die Nutzer brauchen. Sie soll aus den tatsächlichen Bedürfnissen entstehen, nicht aus dem Organigramm deiner Firma.
Praktisch heißt das: Du sortierst die gesammelten Inhalte in Gruppen, die Gruppen werden Seiten, ihre Reihenfolge wird die Navigation.
| Frage | Schritt 4: Struktur | Schritt 5: Design |
|---|---|---|
| Was wird entschieden | Welche Seiten es gibt, was auf jede gehört, in welcher Reihenfolge | Wie es aussieht: Farben, Schriften, Bilder, Abstände |
| Womit arbeitest du | Liste, Skizze, Kästen auf Papier | Entwurf im Gestaltungswerkzeug oder Vorlagenauswahl |
| Woran erkennst du Fehler | Jemand findet eine Information nicht | Etwas wirkt beliebig oder unruhig |
| Was eine Änderung kostet | Wenig, solange nur Kästen verschoben werden | Deutlich mehr, weil Text und Bild mitwandern |
Die letzte Zeile ist der eigentliche Grund für die Reihenfolge: Eine Struktur-Entscheidung nachträglich zu drehen, zieht das fertige Design hinter sich her.
Was hier nur angerissen wird
Beide Schritte bekommen eigene Lektionen in diesem Kurs.
- 📌 Struktur zeichnen: die Lektion zu Wireframes und Seitenstruktur.
- 📌 Entwurf an Bildschirmbreiten anpassen: die Lektion zu responsivem Design.
- 📌 Eine Seite auf Abschlüsse auslegen: die Lektion zur Conversion-Optimierung.
💡 Merke
Wenn dir jemand einen fertig gestalteten Entwurf zeigt, bevor ihr über die Seitenstruktur gesprochen habt, ist ein Schritt übersprungen worden.
Frag nach, bevor ihr über Farben redet.
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Schritt 6: Umsetzung, Domain und Hosting
Jetzt wird gebaut. Ob du selbst klickst oder jemand für dich programmiert, ändert an diesem Schritt weniger, als du denkst – denn hier fällt eine Entscheidung, die technisch klein aussieht und geschäftlich groß ist: Auf wen wird die Domain registriert?
Die Domain-Falle
Jede Domain wird auf eine Person oder ein Unternehmen registriert. Der eingetragene Inhaber ist nicht automatisch derjenige, der die Rechnung zahlt.
In der Praxis tragen Dienstleister bei der Registrierung häufig sich selbst ein – aus Bequemlichkeit, Unwissenheit oder Absicht. Die Domain gehört dann dem Dienstleister, nicht dir.
Ein technischer Grund verstärkt das: Hostingpakete für Privatkunden bieten oft gar keine Möglichkeit, einen anderen Domaininhaber als den Paketinhaber einzutragen.
Info
Warum das mehr ist als eine Formalie. An der Domain hängen deine E-Mail-Adressen, deine Suchmaschinen-Sichtbarkeit und jeder Link, den jemand auf dich gesetzt hat.
Eine Branchenwarnung formuliert den schlimmsten Fall so: Man verliert als Kunde sein komplettes Geschäft, wenn der Webdesigner sich nicht mehr meldet oder es zum Todesfall kommt.
Was passiert, wenn es zum Streit kommt
Eine juristische Einordnung, ausdrücklich als Orientierung und nicht als Rechtsberatung: Für einen Anbieterwechsel braucht es den AuthInfo-Code, eine Art Wechsel-Passwort.
Nach Einschätzung einer IT-Rechtskanzlei darf eine Agentur die Herausgabe nicht verweigern, wenn sie die Domain im Kundenauftrag registriert hat – dann liege zumindest eine stillschweigende Treuhändervereinbarung vor. Für .de-Domains gibt es zusätzlich den AuthInfo2-Code über die Registrierungsstelle DENIC, den sie per Einschreiben an den zuletzt eingetragenen Inhaber schickt. Beide Wege helfen aber nur dem eingetragenen Inhaber, und das solltest du sein.
Experten-Tipp aus der Agentur
Kläre die Domain, bevor du den ersten Euro überweist. Ein Satz im Angebot reicht: Inhaber und administrativer Ansprechpartner der Domain bin ich beziehungsweise mein Unternehmen.
Am saubersten ist ein eigenes Konto beim Registrar, also bei der Stelle, über die die Domain gekauft wird. Der Dienstleister bekommt dort Zugang, nicht Eigentum.
Ein seriöser Partner hat damit kein Problem. Wer ausweicht, hat dir gerade die wichtigste Auskunft gegeben.
Pascal Cabitza
Geschäftsführer Ostend Digital
Die drei Fragen zum Hosting
Beim Hosting geht es um den Ort, an dem deine Seite liegt. Drei Fragen reichen am Anfang.
- 📌 Wer hat Zugang? Du solltest jederzeit an deine Daten kommen, auch ohne Dienstleister.
- 📌 Wer macht Backups und Updates? Ein laufender Posten – was dahintersteckt, behandelt die Lektion zur Website-Wartung.
- 📌 Kommst du wieder heraus? Ein Umzug sollte technisch vorgesehen sein, kein Sonderfall.
Alle drei laufen auf dasselbe hinaus wie die Domain-Frage: Zugang ja, Abhängigkeit nein.
08 ·
Schritt 7: Rechtscheck und Livegang
Der letzte Schritt ist der, bei dem die Ungeduld am größten ist. Die Seite steht, sie soll online. Drei Dinge gehören davor – kein Beiwerk, sondern in Deutschland Pflichtbestandteile eines geschäftlichen Auftritts.
Info
Dieser Abschnitt ist Orientierung, keine Rechtsberatung. Die konkrete Ausgestaltung hängt von deinem Fall ab, etwa bei Kammerberufen oder Handelsregistereintrag.
Lass die fertigen Texte fachlich prüfen, statt Vorlagen ungelesen zu übernehmen.
Impressum
Rechtsgrundlage ist seit Mai 2024 § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes, kurz DDG, vorher das Telemediengesetz. Betroffen ist jeder geschäftsmäßige Auftritt, auch ein kostenfreies Angebot, das sich über Werbung refinanziert.
| Angabe | Gilt für |
|---|---|
| Name und Anschrift, bei juristischen Personen zusätzlich Rechtsform und Vertreter | Alle |
| Schnelle elektronische Kontaktmöglichkeit inklusive E-Mail-Adresse | Alle |
| Zuständige Aufsichtsbehörde | Falls erforderlich |
| Handelsregistereintrag und Registernummer | Falls vorhanden |
| Kammerzugehörigkeit, Berufsbezeichnung, berufsrechtliche Regelungen | Bei reglementierten Berufen |
| Umsatzsteuer- oder Wirtschafts-Identifikationsnummer | Falls vorhanden |
Dazu kommt eine eigene Anforderung an die Auffindbarkeit: leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar ständig verfügbar. In der Praxis heißt das ein Direktlink von der Startseite, klar als Impressum bezeichnet, kein verstecktes Untermenü.
Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung
Die Pflichtinformationen der Datenschutzerklärung ergeben sich aus Artikel 13 und 14 der DSGVO, darunter der Verantwortliche und die Rechte der Betroffenen wie Auskunft und Löschung. Der Umfang hängt davon ab, was deine Seite tatsächlich tut: Ein Kontaktformular, eine Kartendarstellung oder eine Reichweitenmessung sind jeweils eigene Punkte.
Für Cookies ist § 25 TDDDG maßgeblich, das Nachfolgegesetz des TTDSG seit dem 14. Mai 2024. Informationen auf dem Endgerät zu speichern oder darauf zuzugreifen, ist nur mit Einwilligung oder gesetzlicher Ausnahme zulässig – und die Einwilligung muss in klarer, einfacher Sprache eingeholt werden.
🚩 Die IHK Köln weist auf einen eigenen Bußgeldtatbestand nach § 28 TTDSG hin, mit Geldbußen bis zu 300.000 Euro bei Verstößen.
Der Rest der Livegang-Liste
Neben den Rechtstexten lohnt eine letzte Runde durch die Seite – vier Punkte, die die peinlichsten Fehler verhindern.
- 📌 Alles auf dem Handy prüfen. Fällt beim Selbstbau am häufigsten hinten runter.
- 📌 Formulare testen, mit einer echten Absendung. Kommt die Nachricht an, und wo landet sie?
- 📌 Links durchklicken, besonders die in Menü und Fußzeile.
- 📌 Weiterleitungen setzen, wenn du eine bestehende Seite ersetzt. Details in der Lektion zum Website-Relaunch.
💡 Praxis-Tipp
Plane die Rechtstexte in Schritt 3 ein, nicht in Schritt 7. Sie sind Inhalte wie jede andere Seite auch.
Wer sie erst am Abend vor dem Livegang bemerkt, verschiebt den Termin oder geht mit einer ungeprüften Vorlage online.
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Wie lange es dauert und was es aufhält
Die zweite Frage nach dem Preis ist immer die nach der Zeit. Beantworten lässt sie sich nur mit einer Spanne, und die hängt am Umfang.
| Projekttyp | Dauer |
|---|---|
| Landingpage oder One-Pager | 2 bis 3 Wochen |
| Mehrseitige Unternehmenswebsite | 4 bis 8 Wochen |
| Online-Shop | 8 bis 16 Wochen |
| Redesign mit vorhandenem Content | 3 bis 5 Wochen |
Beachte die letzte Zeile: Ein Redesign geht schneller als eine neue Unternehmenswebsite, obwohl es technisch ähnlich aufwendig ist. Der Unterschied liegt nur an einer Stelle – die Inhalte sind schon da.
Die fünf wiederkehrenden Fehler
Praktiker berichten übereinstimmend von denselben fünf Mustern. Das ist Erfahrungswissen aus der Branche, keine systematische Untersuchung mit Stichprobe.
| Fehler | Woran du ihn erkennst | Gegenmittel |
|---|---|---|
| ❌ Unklare Ziele | Die Anfrage lautet “Ich brauche eine Website” | Die vier Fragen aus Schritt 1 schriftlich beantworten |
| ❌ Fehlende Business-Klarheit | Positionierung, Wunschkunde und Preise sind offen | Vor dem Projekt klären, nicht während des Textens |
| ❌ Zielloser oder fehlender Content | Texte werden “später” geliefert | Inhalte als eigenen Auftrag mit Termin behandeln |
| ❌ Unrealistische Zeitplanung | Der Aufwand wird auf den sichtbaren Teil geschätzt | Mit Zeit- und Kostenspannen rechnen, nicht mit dem besten Fall |
| ❌ Mangelhafte Kommunikation | Rückmeldungen und Freigaben bleiben liegen | Feste Reaktionszeit vereinbaren |
Auffällig ist, dass vier der fünf Punkte nichts mit Technik zu tun haben. Sie entstehen vor dem ersten Klick im Werkzeug.
Zwei Gegenmittel stehen nicht in der Tabelle. Eine kursierende Faustregel lautet: Alles, was innerhalb von 48 Stunden beantwortet wird, spart bis zu einer Woche Projektlaufzeit. Und bei Stillstand ist es ehrlicher, ein Projekt mit neuem Termin zu parken, als es unbegrenzt offenzuhalten.
💡 Praxis-Tipp
Blocke dir für die Texte drei feste Termine im Kalender, bevor du den Auftrag vergibst.
Das ist die einzige Vorarbeit, die kein Dienstleister für dich übernehmen kann.
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KI-Baukästen: was sie wirklich abnehmen
Seit einigen Jahren gibt es eine zweite Gattung von Werkzeugen. Die einen sind Baukästen, die KI im Inneren nutzen, um Texte, Bilder und Layouts zu erzeugen. Die anderen sind promptbasierte Werkzeuge, bei denen du beschreibst, was du willst – genannte Beispiele sind Framer, Durable und Mixo.
Unabhängige Tests, die das Versprechen prüfen, gibt es praktisch nicht. Die verfügbaren Ranglisten stammen entweder von Anbietern selbst oder von Vergleichsportalen, die an den getesteten Anbietern mitverdienen.
Info
Ein Beispiel: Der Artikel “Die 6 besten KI-Website-Baukästen 2026” erscheint im Magazin eines Anbieters und endet mit dem Aufruf, kostenlos bei genau diesem Anbieter zu starten.
Prüf bei jeder Rangliste zuerst, wer sie veröffentlicht und woran er verdient.
Brauchbar sind ausgerechnet die Grenzen, die Anbieter selbst einräumen: sehr designintensive Projekte, mehr als 100 Produktvarianten, internationaler Versand, DSGVO-Konformität als Eigeninitiative. Solche Angaben gehen gegen das eigene Verkaufsinteresse.
Über alle Quellen hinweg bleibt eine Aussage stabil: KI-Werkzeuge liefern einen schnellen ersten Entwurf, der Weg von dort zur fertigen Website bleibt derselbe wie in den sieben Schritten. Versprochen wird der Start, nicht das Ergebnis.
💡 Praxis-Tipp
Nutze ein KI-Werkzeug gegen das leere Blatt, nicht als Abkürzung um Schritt 1 bis 3 herum.
Ein generierter Entwurf kennt weder dein Angebot noch deine Kunden – er liefert eine plausible Anordnung, keine begründete.
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Das Wichtigste in 30 Sekunden
💡 Recap
Website erstellen in 30 Sekunden:
- Sieben Schritte: Ziel klären, Weg wählen, Inhalte sammeln, Struktur festlegen, gestalten, umsetzen, rechtlich prüfen und live gehen
- Die Reihenfolge ist ein Rahmen, kein Gesetz. Du darfst sie anpassen, solange kein Schritt ganz ausfällt
- Der erste Entwurf entsteht in Minuten, die fertige Seite nicht. Für den Selbstbau nennen Erfahrungsberichte 40 bis 80 Stunden
- Den Preis treiben Umfang, Individualität, Funktionen und die Frage, wer die Inhalte liefert. Die Zahlen im Detail rechnet der Ratgeber zum Werkzeugvergleich
- Content-First ist das Ideal mit einer bekannten Bruchstelle. Fehlende Texte und Bilder sind laut übereinstimmenden Praxisberichten der häufigste Verzögerungsgrund
- Die Domain gehört dir, nicht deinem Dienstleister. Trag dich selbst als Inhaber ein, am besten über ein eigenes Konto beim Registrar
- Vor dem Livegang stehen Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung. Die Grundlagen sind § 5 DDG, Art. 13 und 14 DSGVO sowie § 25 TDDDG – die konkrete Ausgestaltung gehört fachlich geprüft
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Selbstcheck: kannst du das beantworten?
Warum stehen Inhalte und Struktur vor dem Design?
Weil gestaltet wird, was vorhanden ist. Wer mit willkürlichen Platzhaltern arbeitet, bekommt ein Layout, in das der echte Text später nicht passt.
Eine Struktur-Entscheidung nachträglich zu drehen, zieht außerdem das fertige Design hinter sich her: Text und Bild wandern mit. Umgekehrt kostet das Verschieben von Kästen auf Papier fast nichts.
Du hast 3.000 Euro, brauchst die Seite in sechs Wochen, willst später in Google gefunden werden und hast neben dem Tagesgeschäft etwa fünf Stunden pro Woche. Was machst du?
Rechne zuerst deine Zeit: 40 bis 80 Stunden Selbstbau sind bei fünf Stunden pro Woche acht bis sechzehn Wochen, der Termin fällt damit. Bleiben Beauftragung oder eine bewusst kleinere Seite.
3.000 Euro liegen am unteren Rand dessen, was eine professionelle Umsetzung kostet, das heißt: Umfang klein halten und Texte selbst liefern. Weil Sichtbarkeit geschäftskritisch ist, spricht das Suchmaschinen-Kriterium zusätzlich gegen den Baukasten.
Dein Dienstleister sagt: “Um die Domain kümmere ich mich, läuft über mein Hostingpaket.” Was antwortest du?
Dass du selbst als Domaininhaber und administrativer Ansprechpartner eingetragen werden willst, idealerweise über ein eigenes Konto beim Registrar.
Der Grund ist technisch und rechtlich: Private Hostingpakete lassen oft keinen abweichenden Domaininhaber zu, und steht dort dein Dienstleister, gehört ihm die Adresse. Im Streitfall helfen die Wege über den AuthInfo-Code und bei .de-Domains über die DENIC nur dem eingetragenen Inhaber – und das solltest du sein.
Ein Angebot nennt 890 Euro für “Ihre neue Website, komplett”. Welche zwei Fragen stellst du, bevor du zusagst?
Für wie viele Seiten gilt der Preis, und wer schreibt die Texte? Das sind zwei der vier Preistreiber, und es sind die beiden, die eine Zahl am stärksten bewegen.
Ist die Antwort “so viele wie nötig, Texte liefern Sie”, steht der Aufwand für Inhalte noch komplett bei dir. Die dritte Frage gehört auch dazu: Wer wird als Domaininhaber eingetragen?
Quellen und Stand (16 Einträge)
- Stichprobe der Suchergebnisse zu “website erstellen” (Sektion 01): sechs sichtbare Treffer, davon fünf von Baukasten- und Hosting-Anbietern (Jimdo, Adobe Express, Wix, Hostinger, IONOS), der sechste ein redaktioneller Ratgeber. Abruf 16.08.2026 über ein allgemeines Suchwerkzeug ohne Geo-Targeting auf Deutschland. Ausdrücklich kein Ranking-Audit: keine Positionsmessung, keine geprüfte Google.de-Momentaufnahme, keine Aussage über Rangfolge oder Marktanteile. Wird in der Lektion nur als deklarierte Momentaufnahme verwendet
- Ablauf und Reihenfolge: übereinstimmende Prozessbeschreibungen von sieben unabhängigen Agentur- und Freelancer-Quellen (lisakoch.de “Webdesign Prozess: Step by Step zur professionellen Website”, ir-interactive.de, metzler-it.de, imagewunder.de, dariabrueggemann.de, zeichenschatz.net und weitere), alle mit derselben Grundabfolge Ziel und Planung, Struktur und Content, Design, Technik. Agentur-/Freelancer-Blogs mit eigenem Verkaufsinteresse; die Übereinstimmung über mehrere unabhängige Anbieter ist ein Konsens-Signal, keine Studie (abgerufen 16.08.2026)
- Einschränkung zur Reihenfolge: dieselben Quellen betonen, dass die Phasen nicht in sich abgeschlossen sind, die Reihenfolge sich ändern kann und für jedes Projekt ein individuell passendes Vorgehen zu finden ist (Sammel-Auswertung, abgerufen 16.08.2026)
- Interaction Design Foundation: “What is Content-First?” – Content vor Gestaltung und Ästhetik, damit Inhalte leicht zu finden, zu lesen und zu verstehen sind; Risiko willkürlicher Platzhalter für Layouts, in die der echte Text nicht passt. UX-Fachinstitut, redaktionell und nicht auftragsbezogen (ixdf.org, abgerufen 16.08.2026)
- kulturbanause: “Was bedeutet Content First?” – Praxisbericht einer Agentur, die zuerst Inhalte und inhaltliche Struktur festlegt und das Layout daraus ableitet. Agentur-FAQ, positioniert sich selbst als Content-First-Agentur; als Praxisbeleg verwendet, nicht als neutrale Quelle (kulturbanause.de, abgerufen 16.08.2026)
- Preis-Größenordnungen (Baukasten monatlich, professionelle Umsetzung ab niedrigem vierstelligem Bereich) und die vier Preistreiber: rheinspace.de “Website erstellen lassen Kosten 2026” und wolfgegenlicht.de “Website erstellen lassen Preise 2026”. Beide sind Agentur-Blogs mit eigenem Verkaufsinteresse (wolfgegenlicht.de bewirbt ein eigenes Produkt); die Zahlen beider Quellen überlappen sich und werden deshalb nur als grobe Orientierung verwendet. Die detaillierten Preisspannen, laufenden Kosten und Dreijahres-Größenordnungen aus diesen Quellen sind nach Lektion 1.3 verlagert (gesichert in academy/research/webdesign-1-3-uebernahme-aus-1-2.md, abgerufen 16.08.2026)
- Zeitaufwand Selbstbau: Sammel-Auswertung u.a. selbstaendig-im-netz.de und unzweideutig-webdesign.de – 40 bis 80 Stunden für ein DIY-Projekt insgesamt (Tool-Erlernung 10 bis 15 Stunden, Inhalte 15 bis 20 Stunden, Design und Layout 10 bis 15 Stunden); separat 5 bis 8 Stunden Einarbeitung in einen Baukasten und 20 bis 40 Stunden oder mehr, bis alles sitzt. Erfahrungsberichte, keine Erhebung mit Stichprobe (abgerufen 16.08.2026)
- Aussage zum Verhältnis von Entwurf und fertiger Seite (“Der erste Entwurf entsteht in Minuten, aber aus dem Entwurf eine wirklich gute, vollständige Seite zu machen, kostet Stunden bis Tage”): Sammel-Auswertung zum Zeitaufwand beim Selbstbau (abgerufen 16.08.2026)
- Entscheidungskriterien Baukasten gegenüber professioneller Umsetzung sowie Grenzen bei technischem SEO, Erweiterbarkeit und Design-Differenzierung: itportal24.de “Homepage-Baukasten oder professionelle Agentur?”. IT-Dienstleister-Ratgeber mit möglichem Eigeninteresse an professionellen Lösungen. Die genannten Grenzen werden in dieser Lektion nur als offene Prüfpunkte geführt, nicht als Tatsache – die Prüfung an der Anbieter-Dokumentation erfolgt in Lektion 1.3 (abgerufen 16.08.2026)
- Datenportabilität: Sammel-Auswertung u.a. no-code.llc und winning-solutions.de – Wechsel aus einem Baukasten erfordert meist einen kompletten Neuaufbau, da Inhalte selten vollständig exportierbar sind. Dienstleister-Blogs mit Tendenz zu WordPress-Lösungen. Diese pauschale Aussage wird in dieser Lektion bewusst nicht als Tatsache übernommen; sie wird in Lektion 1.3 an der Export-Dokumentation der Anbieter geprüft (abgerufen 16.08.2026)
- Domain-Inhaberschaft: pixelbar.be “Registrierung von Domains: Sind Sie als Kunde wirklich Inhaber?” und sandmann.co “Warum du deine Domain niemals bei einem Webdesigner mit privatem Hosting Paket hosten solltest” – Registrierung auf den Dienstleister aus Bequemlichkeit, Unwissenheit oder Absicht; Hostingpakete für Privatkunden lassen keinen abweichenden Domaininhaber zu; Verlustrisiko bei Nichterreichbarkeit oder Todesfall des Dienstleisters. Branchenwarnungen aus der eigenen Berufsgruppe (abgerufen 16.08.2026)
- Rechtslage zum Domain-Wechsel: dury.de (IT-Recht-Kanzlei), “Domain Auth Code – Anspruch gegen Werbeagentur” – Herausgabeanspruch beim AuthInfo-Code, stillschweigende Treuhändervereinbarung bei Registrierung im Kundenauftrag; ergänzend DENIC-FAQ zum AuthInfo2-Code für .de-Domains, Zustellung per Einschreiben an den zuletzt eingetragenen Inhaber. Fachanwaltskanzlei und amtliche Registrierungsstelle, höchste Verlässlichkeitsstufe in diesem Abschnitt (abgerufen 16.08.2026)
- Impressumspflicht: Gesetzestext § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz, seit Mai 2024, zuvor TMG), gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html – Pflichtangaben nach Absatz 1, Anforderung “leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar ständig verfügbar”; ergänzend LFK Baden-Württemberg “Leitfaden zur Impressumspflicht im Internet”. Amtliche Gesetzesquelle und amtliche Landesmedienanstalt (abgerufen 16.08.2026)
- Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung: Pflichtinformationen nach Art. 13 und 14 DSGVO; § 25 TDDDG als Nachfolgeregelung des TTDSG seit 14.05.2024, Einwilligung in verständlicher, leicht zugänglicher Form und in klarer, einfacher Sprache; eigener Bußgeldtatbestand nach § 28 TTDSG mit Geldbußen bis zu 300.000 Euro. IHK Köln “TTDSG: Regeln für Cookies” sowie Sammel-Auswertung von Fachkanzlei- und Kammer-Ratgebern. Amtliche Kammer (abgerufen 16.08.2026)
- Typische Fehler, Verzögerungsursachen und Projektdauer: miss-webdesign.at “Warum Website-Projekte scheitern” (fünf wiederkehrende Muster), Sammel-Auswertung u.a. netgenerator.de, victoriaweber.de und davidkeiser.de (fehlende Inhalte als häufigster Verzögerungsgrund, 48-Stunden-Faustregel, vertragliche Liefertermine, Parken bei Stillstand) sowie varoz.de “Wie lange dauert eine Website?” (Projektdauer nach Projekttyp). Durchgängig Erfahrungswissen aus Agentur- und Freelancer-Praxis, keine systematische Untersuchung mit Stichprobe (abgerufen 16.08.2026)
- KI-Website-Baukästen: Unterscheidung von KI-gestützten Baukästen und promptbasierten Buildern (Framer, Durable, Mixo) aus einer Sammel-Auswertung überwiegend anbieternaher Vergleichsportale. Als Bewertungsquellen ausdrücklich nicht verwendet: der Magazin-Artikel “Die 6 besten KI-Website-Baukästen 2026” auf jimdo.com (Anbieter-Marketing, endet mit Aufruf zum eigenen Produkt) sowie ein Live-Test auf cybernews.com/de, dessen Volltext beim Abruf nicht verfügbar war (HTTP 403, Methodik nicht prüfbar). Von Anbietern selbst eingeräumte Grenzen (Designfreiheit bei sehr designintensiven Projekten, mehr als 100 Produktvarianten, internationaler Versand, DSGVO-Konformität als Eigeninitiative) sind als Einzelaussagen verwendet (abgerufen 16.08.2026)
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