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SEO Kurs · Modul 2: On-Page & Content · Lektion 8 von 17

47 %

Du hast aus der Vorlektion eine Keyword-Liste mitgebracht. Jetzt geht es darum, sie auf die Seite zu bringen.

Genau hier liefern die meisten Ratgeber eine Checkliste ab: Title, Meta, Überschriften, URL, Bilder, Schema. Alles gleich lang, alles gleich wichtig, kein Wort dazu, was davon etwas bewirkt.

Onpage SEO funktioniert aber nicht so. Manche Elemente beeinflussen dein Ranking, andere nur deine Klickrate, und ein paar sind seit Jahren wirkungslos. Diese Lektion sortiert sie danach – mit Belegen statt Bauchgefühl.

Kurzantwort

Was ist Onpage SEO – und welche Elemente wirken wirklich?

Onpage SEO ist alles, was du auf einer einzelnen Seite selbst steuerst: Title, Meta-Description, Überschriften, URL, interne Links, Bilder, strukturierte Daten und die inhaltliche Abdeckung der Suchintention.

Diese Elemente wirken sehr unterschiedlich. Title und Content-Abdeckung zahlen auf dein Ranking ein, Meta-Description und strukturierte Daten fast nur auf deine Klickrate.

📌 Für wen ist das relevant: Für alle, die eine bestehende Seite auf ein Keyword ausrichten oder eine neue Seite von Anfang an sauber aufsetzen wollen.

  • Google schreibt mindestens jeden dritten Title um – mit 50 bis 60 Zeichen und einer H1 im selben Wortlaut wird deiner am seltensten angetastet
  • Interne Verlinkung ist der am deutlichsten von Google selbst bestätigte Onpage-Hebel – und in Checklisten meist ein Nebenpunkt
  • Strukturierte Daten sind kein Rankingfaktor – sie machen dich nur für Rich Results überhaupt erst zugelassen

Das lernst du in dieser Lektion

Du kennst die Onpage-Elemente, die nachweislich wirken – und die, die kaum etwas bringen.

Du schreibst Title und Meta-Description so, dass sie zur Suchintention passen und seltener umgeschrieben werden.

Du baust Überschriftenstruktur und interne Verlinkung so auf, dass Leser und Google die Seite einordnen können.

Du kannst eine bestehende Seite in einer festen Reihenfolge systematisch prüfen.

Inhalt

01 ·

Was zu Onpage SEO gehört – und was nicht

Onpage SEO (im Deutschen auch on page seo oder On-Page-Optimierung geschrieben) umfasst alles, was du auf einer einzelnen Seite selbst in der Hand hast. Der Gegenpol ist Offpage: Signale von außen, vor allem Backlinks.

Konkret gehören in diese Lektion acht Elemente: Title, Meta-Description, Überschriftenstruktur, URL, interne Verlinkung, Bilder, strukturierte Daten und die inhaltliche Abdeckung der Suchintention.

Zwei Dinge, die viele Ratgeber hier mit hineinwerfen, gehören woanders hin. Wie du den Text selbst schreibst – Struktur, Lesbarkeit, Tonalität – ist Thema der nächsten Lektion. Ladezeit, Core Web Vitals und Indexierbarkeit sind technisches SEO und kommen in Lektion 2.6.

Diese Trennung sorgt dafür, dass du bei einer schwachen Seite die richtige Baustelle aufmachst.

Leg dir jetzt eine Seite zurecht, an der du in dieser Lektion arbeitest: deine wichtigste, nicht die schwächste. Am Ende gehst du sie Schritt für Schritt durch.

02 ·

Die Wirksamkeits-Landkarte

Bevor du das erste Element anfasst, brauchst du eine Sortierung. Ein Element kann dein Ranking beeinflussen, deine Klickrate im Suchergebnis oder nur das Verständnis von Seite und Inhalt. Und einige Klassiker aus alten Checklisten haben keinen belegten Effekt.

Onpage-Elemente nach Wirkungsebene

Einordnung nach Google-Dokumentation, Aussagen von Google-Mitarbeitern und Praktiker-Studien (Stand 08/2026)

Ebene 1 · Wirkt auf das RankingHier zuerst arbeiten

Content-Abdeckung der Suchintention · interne Verlinkung samt Ankertext · Klicktiefe von der Startseite · Text in Überschriften · Alt-Text (für die Bildersuche) · Title

Ebene 2 · Wirkt auf die KlickrateKein Rankingeffekt

Meta-Description · strukturierte Daten (Zulassung für Rich Results) · Title, hier ein zweites Mal

Ebene 3 · Wirkt auf Verständnis und Zugänglichkeit

Reihenfolge der Überschriften-Ebenen · sprechende URL · sparsame Hervorhebungen im Text

🚩 Ohne belegten Effekt

Meta-Keywords-Tag · Keyword-Dichte in Prozent · “LSI-Keywords” · Wortanzahl als Ziel · Keyword zwingend in den ersten 100 Wörtern

Quellen: Google Search Central (Title-Link-, Snippet-, Bilder- und Helpful-Content-Doku, SEO Starter Guide) · Aussagen von John Mueller zu Keyword-Dichte, LSI, strukturierten Daten, Wortzahl und Klicktiefe · Ahrefs- und Zyppy-Title-Studien – Stand 08/2026, eigene Darstellung, Ostend Digital.

Schaubild: Onpage-Elemente nach Wirkungsebene sortiert – eigene Darstellung, Ostend Digital, Stand 08/2026.

Die folgenden Abschnitte gehen die Elemente einzeln durch, beginnend beim Title, weil er am sichtbarsten ist und du ihn sofort ändern kannst.

Die Reihenfolge der Abschnitte ist bewusst nicht die Arbeitsreihenfolge. Die steht am Ende in der Prüf-Reihenfolge. Wer eine bestehende Seite reparieren will, springt dorthin und arbeitet sich von oben nach unten.

Zwei Dinge fallen auf. Der Title steht in zwei Ebenen – er ist das einzige Element, das zugleich Inhalt beschreibt und über den Klick entscheidet. Und die interne Verlinkung steht ganz oben, obwohl sie in Checklisten meist als Nebenpunkt am Ende auftaucht.

💡 Merke

Frag bei jedem Onpage-Element zuerst: Auf welche Ebene wirkt das? Ein Element, das nur die Klickrate hebt, repariert kein Ranking-Problem.

Umgekehrt verliert eine Seite auf Position 3 mit schwachem Snippet Klicks, obwohl das Ranking stimmt. Beide Ebenen brauchen Arbeit, aber nicht dieselbe.

03 ·

Der Title: das Element mit doppelter Wirkung

Der Title ist die Zeile, auf die im Suchergebnis geklickt wird – der einzige Punkt im Onpage SEO, an dem Inhaltsbeschreibung und Klickentscheidung zusammenfallen.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen deinem <title>-Element und dem, was Google anzeigt. Google nennt Letzteres den Title-Link und erzeugt ihn aus mehreren Quellen.

Info

Woraus Google den Title-Link baut (laut eigener Dokumentation): aus dem <title>-Element, dem sichtbaren Haupttitel, Überschriften wie <h1>, dem og:title-Tag, großen auffälligen Textstellen sowie Ankertexten auf und zu der Seite.

Dein Tag ist damit ein Vorschlag – kein Befehl.

Wie oft Google diesen Vorschlag verwirft und was die Umschreibungen auslöst, zeigt das Schaubild. Wichtiger als die Quote ist, was du daraus für deinen eigenen Title ableitest.

Wie oft Google Titles umschreibt

Was die Umschreibe-Quote treibt – und was sie senkt

Ahrefs · 953.276 Seiten

33,4 % umgeschrieben

Bei Titles über 600 Pixel Breite steigt der Wert auf 46,12 %.

Ignoriert Google deinen Tag, zieht er den Titel in 50,76 % der Fälle aus der H1.

Zyppy · 80.959 URLs

61,6 % umgeschrieben

Titles über 70 Zeichen: 99,9 %. Titles mit 1 bis 5 Zeichen: 96,6 %.

Am seltensten angetastet wurden Titles mit 51 bis 60 Zeichen – dort lag die Rate bei 39 bis 42 %.

Der stärkste Einzelhebel laut Zyppy
Stimmt die H1 mit dem Title überein, sinkt die Umschreibe-Quote deutlich. Enthielten H1 und Title dieselbe Zahl, blieb sie in 97,3 % der Fälle erhalten – stand sie nur im Title, in 74,2 %.

Quellen: Ahrefs “Title Tags Study” (953.276 Seiten aus Top-10-Ergebnissen) · Zyppy / Cyrus Shepard “Google Title Rewrite Study” (80.959 URLs über 2.370 Websites, Erhebung Anfang 2022) – Stand 08/2026, eigene Darstellung, Ostend Digital.

Schaubild: Rewrite-Raten und ihre Treiber aus zwei Title-Studien – eigene Darstellung nach Ahrefs und Zyppy, Ostend Digital, Stand 08/2026.

Die Regel, die du daraus mitnimmst: Mindestens jeder dritte Title wird angefasst, dein Tag ist also nie garantiert das, was im Suchergebnis steht. Am seltensten trifft es Titles mit 50 bis 60 Zeichen, deren H1 denselben Wortlaut trägt.

Damit du deinen Title gezielt absichern kannst, brauchst du die Auslöser. Google nennt sie in seiner Dokumentation, die Studien liefern die Zahlen dazu.

Der Title in der Onpage Optimierung: was Umschreibungen provoziert und was du dagegen tust
Auslöser Was du stattdessen machst
Title zu lang Bei 50 bis 60 Zeichen bleiben. Google kürzt nach Pixelbreite, nicht nach Zeichen – breite deutsche Wörter sprengen das Limit früher
Title zu knapp oder halbleer Vollständige Beschreibung statt Ein-Wort-Titel. Google füllt sonst aus Überschriften auf
Title und H1 gehen auseinander H1 am Title-Wortlaut ausrichten – laut Zyppy der wirksamste Einzelhebel
Eckige Klammern, Pipes, Sonderzeichen Bindestrich statt Pipe. Eckige Klammern wurden in 32,9 % der Fälle entfernt, Pipes in 41,0 %
Title beschreibt die Seite nicht treffend Versprechen und Seiteninhalt angleichen statt übertreiben
Gleicher Standard-Title (Boilerplate) auf vielen Seiten Jede Seite bekommt einen eigenen Title
Title in anderer Sprache als der Hauptinhalt Sprache von Title und Content angleichen

Für die Praxis heißt das: Schreib den Title für die Suchintention deines Keywords, nicht als Keyword-Kette. Wichtigstes Keyword nach vorn, kurz halten, H1 daran angleichen.

Mach das jetzt an deiner Seite: Zähl die Zeichen deines Titles, streich Pipes und Klammern und leg ihn neben deine H1. Weichen beide voneinander ab, gleichst du die H1 an.

🚩 Erwarte keine sofortige Wirkung. Google muss die Seite erst neu crawlen und verarbeiten – laut eigener Dokumentation kann das einige Tage bis mehrere Wochen dauern. Wer nach zwei Tagen wieder umbaut, misst nur Rauschen.

04 ·

Meta-Description: kein Ranking, aber Klicks

Die Meta-Description ist der Beschreibungstext unter dem Title im Suchergebnis (das sogenannte Snippet). Sie ist kein Rankingfaktor – sie entscheidet aber mit darüber, ob jemand klickt.

Auch hier gilt: Was du hinterlegst, ist nicht zwingend das, was erscheint. Laut Googles Doku entstehen Snippets in erster Linie aus dem Seiteninhalt – die Meta-Description wird genutzt, wenn sie eine treffendere Beschreibung liefert. Für unterschiedliche Suchanfragen zeigt Google zudem unterschiedliche Snippets derselben Seite.

Zur Länge macht Google keine Vorgabe. Der Text wird abgeschnitten, sobald er nicht mehr in die Breite des Geräts passt, auf dem Handy also früher als am Desktop.

Praktische Konsequenz: Setz die entscheidende Aussage an den Anfang, dann überlebt sie jede Kürzung.

Die vier Empfehlungen aus Googles eigener Doku sind schnell erzählt:

💡 Praxis-Tipp

Behandle die Meta-Description wie Anzeigentext, nicht wie ein Pflichtfeld. Nimm den Hauptnutzen der Seite, ergänze ein konkretes Detail und schließe mit dem, was der Leser dort tun kann.

Und such dir die Seiten gezielt aus: Descriptions lohnen sich zuerst dort, wo du bereits Sichtbarkeit hast. Eine bessere Beschreibung auf Position 4 bringt Klicks, auf Position 60 sieht sie niemand.

05 ·

Überschriften und URL

Um Überschriften ranken sich hartnäckige Regeln: nur eine H1, keine Ebene überspringen, Keyword in jede H2. Google sieht das gelassener.

Im SEO Starter Guide steht sinngemäß, dass es aus Sicht der Google-Suche keine Rolle spielt, wenn Überschriften-Ebenen nicht in der Reihenfolge verwendet werden. Und es gebe keine ideale Anzahl – wenn es dir zu viel vorkommt, ist es das vermutlich auch.

John Mueller formuliert es deutlicher: Eine Seite ranke völlig in Ordnung, egal ob sie keine H1 oder fünf H1 hat.

Trotzdem ist die Struktur kein Nebenschauplatz – nur aus anderen Gründen als gedacht:

Die Arbeitsregel: eine H1, die den Title aufgreift, darunter H2 für die Hauptabschnitte, H3 nur für echte Unterpunkte. Beschreibe in der Überschrift, was folgt – das ist die eigentliche Optimierung.

Lies jetzt auf deiner Seite nur die Überschriften, ohne den Text dazwischen. Erklären sie dir, was in jedem Abschnitt steht? Wenn nicht, ist das deine Baustelle – nicht die URL.

Zu Hervorhebungen im Text: Fett ausgezeichnete Stellen können Google helfen zu erkennen, was wichtig ist. Wer aber halbe Absätze fettet, hebt nichts mehr hervor – zwei bis drei markierte Stellen pro Seite sind die verbreitete Praktiker-Empfehlung.

Bleibt die URL. Hier ist Google überraschend eindeutig: Keywords im Domainnamen oder im URL-Pfad haben aus Ranking-Sicht kaum einen Effekt, der über die Darstellung in Breadcrumbs hinausgeht. Mueller ergänzt, es sei die Mühe nicht wert, eine Website umzubauen, nur um Keywords in die URL zu bekommen.

💡 Merke

Sprechende URLs ja – nachträglicher Umbau nein. Bei neuen Seiten kostet dich eine kurze, lesbare URL nichts.

Bei bestehenden Seiten ist die Rechnung anders: Der Ranking-Gewinn ist laut Google minimal, das Risiko durch Weiterleitungen real. Lass sie stehen.

06 ·

Interne Verlinkung: der unterschätzte Hebel

Wenn du aus dieser Lektion nur eine Baustelle mitnimmst, dann diese. Interne Links stehen in Onpage-Checklisten oft weit hinten – und sind gleichzeitig das Thema, zu dem Google am deutlichsten Stellung bezieht.

John Mueller nennt interne Verlinkung “super critical for SEO”. An anderer Stelle beschreibt er sie als eines der größten Dinge, die du auf einer Website tun kannst, um Google und Besucher zu den Seiten zu führen, die du für wichtig hältst.

Genau das ist der Kern: Mit internen Links sagst du Google, was auf deiner Website zählt. Mueller liefert die Einordnung mit – beim Ranking schaut Google vor allem auf den Hauptinhalt einer Seite, Links helfen beim Verstehen der Struktur. Sie ersetzen also keinen schwachen Inhalt.

Ankertext: das Etikett des Ziels

Google beschreibt Ankertext als den sichtbaren Teil eines Links, der Nutzern und Google etwas über die verlinkte Seite verrät. Daraus folgt die Praxisregel: beschreibend statt generisch.

Interne Verlinkung in der Onpage Optimierung: Ankertexte im Vergleich
Schwach Besser Warum
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immer exakt dasselbe Keyword ✅ natürliche Varianten desselben Themas Wirkt weniger schematisch und deckt mehr Formulierungen ab

Klicktiefe: wie weit ist die Seite von der Startseite weg?

Auch dazu hat Mueller eine klare Aussage getroffen: Die Anzahl der Klicks bis zu einer Seite sei wichtiger als die URL-Struktur. Braucht es von der Startseite mehrere Klicks bis zu einer Unterseite, falle es Google schwerer zu erkennen, dass sie wichtig ist.

Nimm die oft zitierte “3-Klick-Regel” dabei als Richtwert, nicht als feste Grenze. Das Prinzip zählt: Je näher an der Startseite, desto deutlicher das Wichtigkeits-Signal.

Verwaiste Seiten

Google formuliert eine Grundregel ohne Interpretationsspielraum: Jede Seite, die dir wichtig ist, sollte einen Link von mindestens einer anderen Seite deiner Website haben. Seiten ohne solchen Link heißen verwaiste Seiten oder Orphan Pages.

Ein verbreiteter Irrtum: Eine XML-Sitemap repariert das nicht. Sie meldet Google nur, dass die URL existiert – sie macht die Seite weder wichtig noch gibt sie ihr Linkkraft weiter.

💡 Praxis-Tipp

Setz interne Links im Fließtext, nicht nur in Navigation und Footer. Links an inhaltlich passender Stelle liefern Kontext mit – Footer-Links wiederholen sich auf jeder Seite und sagen entsprechend wenig aus.

Konkreter Einstieg: Nimm deine drei wichtigsten Seiten und prüfe, von wie vielen anderen Seiten sie verlinkt sind. Sind es null oder eins, hast du deine erste Aufgabe.

Experten-Tipp aus der Agentur

Mach die interne Verlinkung zur Gewohnheit statt zum Projekt. Immer wenn du eine neue Seite veröffentlichst, verlinkst du sie im selben Arbeitsgang aus zwei bis drei bestehenden Seiten heraus – im Text, nicht im Footer. Wer das nicht tut, sammelt über Jahre verwaiste Seiten an.

Und eine Haltung dazu: Wir prüfen bei einer schwachen Seite erst die interne Verlinkung und die Suchintention, bevor wir am Title feilen. Ein perfekter Title auf einer Seite, die niemand intern verlinkt, ändert selten etwas.

PC
Pascal Cabitza
Geschäftsführer Ostend Digital

07 ·

Bilder und strukturierte Daten

Diese beiden Elemente stehen in fast jeder Checkliste nebeneinander – obwohl sie auf völlig verschiedene Ebenen wirken. Alt-Texte helfen Google, Inhalte zu verstehen. Strukturierte Daten tun das nicht.

Alt-Text: so versteht Google dein Bild

Google nennt den Alt-Text das wichtigste Attribut, um zusätzliche Informationen zu einem Bild zu liefern – und weist im selben Satz darauf hin, dass er die Zugänglichkeit für Menschen verbessert, die Bilder nicht sehen können. Genutzt wird er laut Doku zusammen mit Bilderkennung und Seiteninhalt, um das Thema des Bildes zu erfassen. Googles eigenes Beispiel: alt="Dalmatian puppy playing fetch".

Die Warnung liefert Google gleich mit: Alt-Attribute mit Keywords zu füllen sei Keyword-Stuffing und könne dazu führen, dass die Website als Spam eingestuft wird. Dazu kommen zwei kleinere Empfehlungen: sprechende Dateinamen statt IMG00023.JPG und Bilder nahe am thematisch passenden Text.

Strukturierte Daten: kein Rankingfaktor

Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext – etwa dass eine Seite ein Rezept, ein Produkt oder eine FAQ enthält. Sie ermöglichen Rich Results: Sterne, Preise oder Aufklapp-Fragen im Suchergebnis. Was sie nicht tun: dein Ranking verbessern.

John Mueller hat dafür ein Bild geprägt, das die Rolle sofort klärt.

Info

Muellers Party-Analogie: Strukturierte Daten seien wie die Wegbeschreibung zu einer Party. Rankingfaktoren seien die Einladung zu dieser Party.

Die Wegbeschreibung allein bringt dich nicht hinein – sie macht dich nur überhaupt erst berechtigt, hineinzukommen. Die Einladung brauchst du trotzdem.

Praktisch heißt das: Markiere, was für Rich Results in Frage kommt, und erwarte keinen Ranking-Effekt. Weitere Schema-Typen schaden laut Mueller nicht, sichtbar ändern werde sich dadurch in der Google-Suche aber vermutlich nichts.

Für deine Seite bedeutet das zwei kurze Aufgaben: Geh die Bilder durch und schreib zu jedem einen Alt-Text, der beschreibt, was zu sehen ist. Danach prüfst du, ob dein Seitentyp – Produkt, Rezept, FAQ, Veranstaltung – überhaupt für ein Rich Result in Frage kommt; nur dann lohnt sich das Markup.

08 ·

Content-Abdeckung statt Wortzahl

Bis hierhin ging es um Auszeichnungen und Struktur. Jetzt zum Element, das auf Ebene 1 ganz oben steht: ob die Seite die Suchintention wirklich bedient.

Die häufigste falsche Antwort lautet “mehr schreiben”. John Mueller hat sie in einem Satz erledigt: Die Wortanzahl sei kein Rankingfaktor, man solle sich die Mühe sparen.

Warum halten sich Wortzahl-Vorgaben trotzdem? Weil lange Inhalte im Schnitt besser ranken. Die Länge ist aber nicht die Ursache, sondern ein Nebenprodukt: Umfassende Inhalte beantworten die Suchintention öfter vollständig und ziehen mehr Verlinkungen an.

Googles Doku zu hilfreichen Inhalten benennt das Sortierkriterium: hilfreiche, verlässliche Informationen, die für Menschen erstellt wurden – nicht zur Manipulation von Rankings. Dazu gibt es einen Fragenkatalog, den du direkt als Prüfliste nehmen kannst.

Info

Vier Selbstcheck-Fragen aus Googles eigener Dokumentation:

  • Liefert der Inhalt eigene Informationen, Recherche oder Analyse?
  • Beschreibt er das Thema substanziell, vollständig oder umfassend?
  • Ist das eine Seite, die du dir merken, teilen oder weiterempfehlen würdest?
  • Geht jemand mit dem Gefühl, genug gelernt zu haben, um sein Ziel zu erreichen?

Zu E-E-A-T stellt Google klar: Vertrauen ist das wichtigste der vier Elemente. Erfahrung, Expertise und Autorität zahlen darauf ein, müssen aber nicht alle gleich stark vorhanden sein.

Diese Fragen sind gut, aber abstrakt. Davor brauchst du einen Abgleich mit dem, was Google für dein Keyword bereits ausspielt.

Schritt 1: Format prüfen. Die SERP-Prüfung aus der Vorlektion hat dir schon gezeigt, wer für dein Keyword rankt. Jetzt interessiert daran nur eine Sache: der Seitentyp.

Die Faustregel der Praktiker ist simpel: Ranken überwiegend Ratgeber, baust du einen Ratgeber. Ranken überwiegend Kategorieseiten, baust du eine Kategorieseite.

Schritt 2: Fragen sammeln. Notier dir die Fragen aus “Ähnliche Fragen” und aus Foren zum Thema. Sie zeigen, was offen bleibt, wenn jemand die aktuellen Ergebnisse gelesen hat.

Schritt 3: Lücken finden. Geh die Top-Ergebnisse durch und markiere, was sie nicht zufriedenstellend beantworten. Genau dort entsteht dein Mehrwert.

Schritt 4: Selbstcheck anwenden. Erst jetzt kommen Googles Fragen von oben ins Spiel – als Prüfung deines Entwurfs.

Schritt 5: Wortzahl ignorieren. Zähl nicht die Wörter der Konkurrenz, um sie zu übertreffen. Vollständigkeit ist das Ziel, Länge nur ein Nebeneffekt.

Wie du den Text dann konkret aufbaust und formulierst, ist Thema der nächsten Lektion.

09 ·

Folklore: was du ignorieren kannst

Ein Teil dessen, was in Ratgebern und Tools als Optimierung verkauft wird, hat keinen belegten Effekt, oder war nie mehr als eine Behauptung. Diese Punkte kosten dich Zeit, die du besser in die Ebene-1-Elemente steckst.

Fünf Regeln aus alten Checklisten zu on page seo – und was tatsächlich gilt
Regel Status Was tatsächlich gilt
Meta-Keywords-Tag pflegen ❌ Tot seit 2009 Google erklärte damals offiziell, das Tag nicht für das Ranking zu nutzen. Missbrauch hatte es wertlos gemacht
Keyword-Dichte von X Prozent erreichen ❌ Kein Google-Konzept Mueller: Es gebe bei Google keine Vorstellung von optimaler Keyword-Dichte. Zählt nur, ob das Thema explizit vorkommt
“LSI-Keywords” einbauen ❌ Existiert nicht Mueller: So etwas wie LSI-Keywords gebe es nicht – der Begriff ist Tool-Marketing
Keyword muss in die ersten 100 Wörter ❌ Relikt der Wortzähler-Zeit Nenn dein Thema früh, weil es dem Leser Orientierung gibt – nicht, weil ein Wortzähler es verlangt. Die Regel stammt aus der Zeit mechanischer Textabgleiche
Mindestens X Wörter schreiben ❌ Kein Rankingfaktor Mueller: Wortanzahl ist kein Rankingfaktor, eine universell ideale Länge gibt es nicht

Ein Muster steckt hinter allen fünf: Sie ersetzen Verständnis durch eine zählbare Zahl. Genau das war ihr Reiz – und genau deshalb funktionieren sie nicht. Onpage-Maßnahmen wirken, wenn sie eine Seite verständlicher machen, nicht wenn sie ein Kästchen abhaken.

💡 Merke

Diese fünf Regeln kannst du von deiner Liste streichen. Kein Meta-Keywords-Tag pflegen, keine Keyword-Dichte ausrechnen, keine “LSI-Keywords” suchen, keine Mindestwortzahl anpeilen, das Keyword nicht krampfhaft in die ersten 100 Wörter zwängen.

Die Zeit, die dabei frei wird, gehört in die 8-Schritte-Prüfung im nächsten Abschnitt. Dort steckt der Hebel.

10 ·

Prüf-Reihenfolge für die Onpage Optimierung

Zum Schluss das Werkzeug für den Alltag: eine feste Reihenfolge, in der du eine bestehende Seite durchgehst. Die Reihenfolge folgt der Wirksamkeits-Landkarte aus Sektion 2 – du fängst dort an, wo am meisten hängt.

Onpage-Prüfung einer bestehenden Seite in 8 Schritten
# Prüfschritt Woran du merkst, dass etwas fehlt
1 Format gegen die SERP abgleichen Google rankt ein anderes Seitenformat als deins
2 Content-Abdeckung prüfen Fragen aus “Ähnliche Fragen” bleiben unbeantwortet
3 Interne Links auf die Seite zählen Null oder ein eingehender Link aus dem eigenen Inhalt
4 Klicktiefe messen Von der Startseite braucht es auffällig viele Klicks
5 Title prüfen Über 60 Zeichen, Pipes und Klammern, oder starke Abweichung von der H1
6 Überschriftenstruktur durchgehen Überschriften beschreiben nicht, was im Abschnitt steht
7 Meta-Description bewerten Leer, doppelt oder eine Aneinanderreihung von Keywords
8 Bilder und strukturierte Daten kontrollieren Alt-Texte fehlen oder bestehen nur aus Keywords

Die Reihenfolge ist der eigentliche Trick. Wer bei Schritt 5 anfängt, poliert einen Title für eine Seite, die womöglich das falsche Format hat.

Zwei Dinge fehlen bewusst in dieser Liste. Indexierbarkeit und Ladezeit prüfst du separat, das ist technisches SEO – dazu gibt es Lektion 2.6 dieses Kurses. Und für eine vollständige Website-Prüfung statt einer Einzelseite hilft die SEO-Audit-Checkliste.

💡 Praxis-Tipp

Dein Abschluss-Auftrag: Nimm jetzt die Seite, die du dir am Anfang zurechtgelegt hast, und geh die acht Schritte von oben nach unten durch. Notier dir zu jedem Schritt ein Wort: passt oder anpassen.

Arbeite die “anpassen”-Punkte in der Reihenfolge der Liste ab, nicht nach Bequemlichkeit. Danach versteht Google, wofür diese Seite ranken soll – und du hast eine Vorlage für jede weitere.

11 ·

💡 Recap

Onpage SEO in 30 Sekunden:

  • Drei Wirkungsebenen unterscheiden: Ranking (Content-Abdeckung, interne Links, Klicktiefe, Title), Klickrate (Meta-Description, strukturierte Daten, Title) und Verständnis (Überschriften-Reihenfolge, URL)
  • Der Title wirkt auf beiden Ebenen – Google schreibt ihn aber häufig um. 50 bis 60 Zeichen, keine Pipes und Klammern, H1 am Title-Wortlaut ausrichten
  • Die Meta-Description rankt nicht, sie verkauft den Klick: einzigartig pro Seite, konkret, keine Keyword-Ketten
  • Interne Verlinkung ist der unterschätzte Hebel – beschreibender Ankertext, geringe Klicktiefe, jede wichtige Seite intern verlinkt. Eine Sitemap ersetzt das nicht
  • Alt-Text zahlt auf die Bildersuche ein, strukturierte Daten nicht – sie öffnen nur die Tür zu Rich Results
  • Wortzahl ist kein Ziel, und ignorieren kannst du Meta-Keywords, Keyword-Dichte, “LSI-Keywords” und die Regel vom Keyword in den ersten 100 Wörtern

12 ·

Selbstcheck: kannst du das beantworten?

Eine Seite hat perfekte strukturierte Daten, aber rankt auf Position 40. Warum hilft das Schema-Markup hier nicht?

Weil strukturierte Daten kein Rankingfaktor sind. Sie machen eine Seite nur für Rich Results zulassungsfähig – sichtbar wird das erst, wenn sie ohnehin gut rankt.

Mueller vergleicht das mit der Wegbeschreibung zu einer Party: Sie bringt dich nicht hinein, dafür brauchst du die Einladung. Auf Position 40 arbeitest du an Ebene 1.

Dein Title lautet “Küchenrenovierung | Angebote | Preise | Beratung | Musterfirma GmbH”. Was änderst du – und warum?

Praktisch alles. Der Title ist zu lang, besteht aus einer Keyword-Kette und nutzt vier Pipes – die wurden laut Zyppy in 41 Prozent der Fälle entfernt oder ersetzt.

Besser: ein zusammenhängender Satz mit dem wichtigsten Keyword vorn, 50 bis 60 Zeichen, Bindestrich statt Pipe. Danach gleichst du die H1 an den neuen Wortlaut an – laut derselben Studie der wirksamste Einzelhebel gegen Umschreibungen.

Dieselbe Regel gilt für die Meta-Description darunter: ein echter Satz, der zur Suchintention passt, statt aneinandergereihter Begriffe.

Eine wichtige Unterseite ist nur über die Sitemap auffindbar. Reicht das?

Nein. Google formuliert als Grundregel, dass jede Seite, die dir wichtig ist, einen Link von mindestens einer anderen Seite deiner Website haben sollte. Die Sitemap teilt Google nur mit, dass die URL existiert.

Setz stattdessen Links aus thematisch passenden Seiten im Fließtext – mit beschreibendem Ankertext, nicht mit “hier klicken”.

In welcher Reihenfolge prüfst du eine bestehende Seite – und warum nicht anders herum?

Von oben nach unten entlang der Wirkungsebenen: erst Format gegen die SERP, dann Content-Abdeckung, dann interne Links und Klicktiefe. Danach Title, Überschriften, Meta-Description, Bilder und strukturierte Daten.

Der Grund ist Wirtschaftlichkeit: Ein optimierter Title auf einer Seite mit falschem Format oder ohne interne Links verschiebt selten etwas.

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SEO-Texte schreiben

Quellen und Stand (12 Einträge)
  1. Google Search Central: “How Google creates title links” – Quellen des Title-Links (title-Element, sichtbarer Haupttitel, Überschriften-Elemente, og:title, große prominente Textstellen, Ankertexte), Gründe für Umschreibungen (halbleere Titles, veraltete Angaben, ungenaue Beschreibung, Boilerplate, Sprach-Mismatch), Hinweis auf Neu-Crawling “a few days to a few weeks” (developers.google.com, abgerufen 15.08.2026)
  2. Google Search Central: “Control your snippets in search results” – Snippets entstehen primär aus dem Seiteninhalt, Meta-Description wird genutzt, wenn sie treffender ist; unterschiedliche Snippets je Suchanfrage; keine Längenbegrenzung, Kürzung nach Gerätebreite; Best Practices Einzigartigkeit, Konkretheit, keine Keyword-Ketten, “Pitch”-Formulierung (abgerufen 15.08.2026)
  3. Google Search Central: “Google Images best practices” – Alt-Text als wichtigstes Metadaten-Attribut, Nutzung zusammen mit Bilderkennung und Seiteninhalt, Beispiel “Dalmatian puppy playing fetch”, Warnung vor Keyword-Stuffing als Spam-Risiko, deskriptive Dateinamen, Bildplatzierung nahe am passenden Text (abgerufen 15.08.2026)
  4. Google Search Central: “SEO Starter Guide” – Keywords in Domainname und URL-Pfad haben “hardly any effect beyond appearing in breadcrumbs”; Überschriften-Reihenfolge aus Sicht der Google-Suche unerheblich; keine ideale Anzahl an Überschriften (abgerufen 15.08.2026)
  5. Google Search Central: “SEO Link Best Practices” / “Links crawlable” – Definition Ankertext (“This text tells users and Google something about the page you’re linking to”), Empfehlung deskriptiver Ankertexte statt “hier klicken”, Grundregel “Every page you care about should have a link from at least one other page on your site” (abgerufen 15.08.2026)
  6. Google Search Central: “Creating helpful, reliable, people-first content” – Priorisierung hilfreicher, verlässlicher, für Menschen erstellter Inhalte; Selbstcheck-Fragenkatalog; E-E-A-T-Einordnung “Trust is most important” (abgerufen 15.08.2026)
  7. Google Search Central Blog, Matt Cutts: “Google does not use the keywords meta tag in web ranking”, 21.09.2009 – Kernaussage über Sekundärquellen mehrfach bestätigt, Status 2026 unverändert
  8. Ahrefs: “Title Tags Study” – 953.276 Seiten aus Top-10-Ergebnissen: Rewrite-Rate 33,4 Prozent, 7,4 Prozent ohne Title-Tag, 46,12 Prozent Rewrites bei über 600 Pixel Breite, H1 als Fallback in 50,76 Prozent der Fälle, vergleichbare Raten bei Fat-Head- und Long-Tail-Keywords; Zählweise: nur inhaltliche Änderungen mit abweichender Wortreihenfolge gelten als Rewrite, kleine Abweichungen wie Zeichensetzung oder Marken-Zusätze nicht (ahrefs.com, abgerufen 15.08.2026). Belegstatus: Praktiker-Studie, keine Google-Zahl
  9. Zyppy / Cyrus Shepard: “Google Title Rewrite Study” – 80.959 URLs über 2.370 Websites, Erhebung Anfang 2022: Gesamt-Rewrite-Rate 61,6 Prozent, 96,6 Prozent bei 1 bis 5 Zeichen, 99,9 Prozent über 70 Zeichen, geringste Rate 39 bis 42 Prozent bei 51 bis 60 Zeichen; eckige Klammern 77,6 Prozent Rewrite und 32,9 Prozent Entfernung, Pipes in 41,0 Prozent entfernt oder ersetzt; H1-Title-Match als stärkster Hebel, Zahlenerhalt 97,3 gegenüber 74,2 Prozent (zyppy.com, abgerufen 15.08.2026). Belegstatus: Praktiker-Studie, keine Google-Zahl. Die Gesamtquoten von Zyppy (61,6 Prozent) und Ahrefs (33,4 Prozent) sind nicht direkt vergleichbar: unterschiedliche Stichproben, Erhebungszeitpunkte und eine strengere Zählweise bei Zyppy, die auch kleinere Abweichungen als Rewrite wertet. Die Richtung beider Studien ist dieselbe
  10. John Mueller (Google Search Advocate), Aussagen über Search Engine Roundtable, Search Engine Journal und Webmaster-Hangouts dokumentiert: “no, Google does not have a notion of optimal keyword density”; “There is no such thing as LSI keywords”; “Word count is not a ranking factor. Save yourself the trouble.”; “Your site is going to rank perfectly fine with no H1 tags or with five H1 tags.”; Keyword in der URL als “very small” Rankingfaktor ohne Umbau-Empfehlung (abgerufen 15.08.2026)
  11. John Mueller zu strukturierten Daten, dokumentiert über Search Engine Journal: “Structured data is like having the directions to a party. Ranking factors are like the invite to that party.” sowie “It’s fine to use it for other things in schema.org, that won’t cause problems, but you’re unlikely to see any visible change from it in Google Search.”; kein genereller Ranking-Boost, bereits 2018 bestätigt (abgerufen 15.08.2026). Nicht übernommen: seit 2026 kursierende Angaben zu höheren Zitierraten strukturierter Daten in KI-Antworten (z. B. “2,5x”) – für keine davon liegt eine nachvollziehbare Studie oder Methodik vor
  12. John Mueller zu interner Verlinkung und Klicktiefe, dokumentiert über Search Engine Journal und Praktiker-Publikationen: interne Verlinkung als “super critical for SEO” und “one of the biggest things that you can do on a website to kind of guide Google and guide visitors to the pages that you think are important”; “The number of clicks it takes to get to a page is more important than your URL structure”; Einordnung, dass Links vor allem dem Verständnis der Website-Struktur dienen, während das Ranking primär am Hauptinhalt hängt. Die verbreitete “3-Klick-Regel” ist Praktiker-Konsens und keine Google-Vorgabe (abgerufen 15.08.2026)

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