SEO-Tipps zum Aufbau von Backlinks

Der Backlinkaufbau ist nach wie vor eine wichtige SEO-Maßnahme. Leider ist es gar nicht so einfach, gute Backlinks zu finden, die einer Website zu einer Top-Platzierung in den Suchergebnissen von Google & Co. verhelfen. In diesem Beitrag geben wir Dir hilfreiche Tipps, was Du beim Linkbuilding beachten solltest und von welchen Praktiken Du lieber die Finger lassen solltest.
SEO Backlinks aufbauen

Bevor es ans Eingemachte geht, wollen wir die Frage “Was ist ein Backlink?” beantworten. Einfach gesagt ist ein Backlink ein Link von einer externen Seite zu einer anderen Website. Aus der Sicht von Google sind Backlinks eine Empfehlung für Deine Website. Das heißt, je mehr qualitative Backlinks Deine Seite besitzt, desto wichtiger und bekannter scheint eine Seite im Netz zu sein. Suchmaschinen wie Google orientieren sich also am Backlinkprofil, um eine Website im Ranking einzuordnen. Gleichzeitig sind Rückverweise auch eine Möglichkeit, von einer Seite zu einer anderen Seite zu gelangen. Für den User dienen sie daher als Navigation.

Der Aufbau von Backlinks ist Teil der Suchmaschinenoptimierung. Was SEO überhaupt ist und welche weiteren Maßnahmen zu SEO gehören, erklären wir Dir in unserem Beitrag zu Was ist SEO?

Wie bereits oben erwähnt, hängt die Platzierung einer Website im Ranking ebenfalls von der Anzahl guter Backlinks ab. Um sich bei Google gegen die Konkurrenz zu behaupten, sind externe Links unverzichtbar. Rückverweise sind einer der Top 3 Rankingfaktoren! Zudem bringen Links auch wertvollen Traffic auf Deine Seite. 

Aber nicht jeder Link ist hilfreich. Nur qualitative Backlinks verbessern auch tatsächlich den Platz Deiner Website im Ranking. Blöd ist nur, dass Du in der Regel keinen direkten Einfluss auf Deine Backlinks hast, da die Links von einer fremden Website ausgehen. Du selbst kannst nur interne und externe Verlinkungen selbst einfügen.

Bei Backlinks gilt wie fast überall: Qualität vor Quantität. Es gibt ein paar Faktoren, die zur Bestimmung der Qualität der Links hinzugezogen werden können:

  • Autorität der Website, von der der Link ausgeht
  • Ankertext (auch Linktext genannt)
  • Anzahl der ausgehenden Rückverweise von einer Seite
  • Position des Links auf der linkgebenden Seite
  • Themenrelevanz des Backlinks (auch das Wortumfeld ist entscheidend)
  • Medium von dem der Link ausgeht (Bild oder Text)

Für die Analyse kannst Du gerne ein Tool, wie Ahrefs oder Semrush verwenden, die Dich bei der Überprüfung der Backlinks unterstützen. Hier wirst Du höchstwahrscheinlich auf zwei Begriffe stoßen: Domain Authority und LinkJuice.

Was versteht man unter Domain Authority?

Die Domain Autorität gibt Auskunft über die Platzierung einer Website in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen (SERPs). Neben Faktoren wie dem Alter der Website, der Menge und Passgenauigkeit der Keywords und der Qualität der Inhalte, beeinflussen auch die Backlinks den Suchmaschinen-Ranking-Score.

Je höher der Score, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine gute Platzierung im Ranking zu erhalten. Der Score zwischen 1-100 ist vor allem dann hilfreich, wenn man Websites miteinander vergleichen möchte. 

Auch andere SEO-Tools, wie beispielsweise Semrush, zeigen die Domain Authority (oder auch Authority Score oder Domain Rating genannt) einer Website an. 

Authority Score
Authority Score in Semrush

“Linksaft, engl. Link Juice, beschreibt die Kraft, die eine Seite durch externe oder interne Verweise bekommt” (Quelle: Evergreen Media). Ohne diese Power der Backlinks ist es unmöglich, eine Top-Platzierung bei Google zu erreichen. 

Vorweg gesagt: Linkaufbau kostet Zeit. Schließlich möchtest Du nicht auf Backlink-Angebote reinfallen, die Dir am Ende keinen Nutzen bringen und womöglich noch schaden. Zudem ist die organische Suche von Google ein toller, kostenloser Online-Marketing-Kanal, den Du unbedingt nutzen solltest. Deshalb solltest Du nur auf “verlinkenswerte” Inhalte setzen, die Dir dabei helfen, mehr Sichtbarkeit zu bekommen. 

Ohne ein SEO Backlink Tool hast Du leider keine Chance, einen Blick auf das Backlinkprofil Deiner Konkurrenz zu werfen. Tools wie Ahrefs oder Semrush sind zwar kostenpflichtig, geben Dir aber wichtige Informationen über die Anzahl und Qualität der Backlinks.

Backlinks in Semrush
Analyse der Backlinks von Ostend Digital in Semrush
  • Seiten der Konkurrenz: Die Seiten, auf denen Deine Top-Konkurrenten veröffentlicht wurden, können auch für Deine Website nützlich sein. Prüfe, ob die Seiten für dich relevant sind und arbeite sie dann Stück für Stück ab.
  • Verzeichnisse: Gerade bei neuen Websites kann die Sichtbarkeit durch Einträge in Webverzeichnissen erhöht werden. Neben branchenspezifischen Verzeichnissen können lokale Verzeichnisse hilfreich sein, um kostenlos Backlinks aufzubauen.
  • Gastartikel schreiben: Über die Google Suche findest Du oftmals Seiten, auf denen Du einen Gastbeitrag verfassen kannst. Überprüfe hier sicherheitshalber das Domain Rating und schau Dir an, wie viel Traffic die Seite hat und ob der Blog auch Kommentare hat.

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Wie viele Backlinks Deine Website mindestens besitzen sollte, hängt von Deiner Konkurrenz ab. Je nachdem wie umkämpft ein Keyword ist, benötigst Du mehr oder weniger Backlinks, um ein gutes Ranking zu erzielen. Aber nicht nur die Backlinks entscheiden über die Platzierung Deiner Website in den SERPs. Hier gibt es viele wichtige Faktoren, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen –  zum Beispiel unter anderem die Vertrauenswürdigkeit der Seite oder die Relevanz der Inhalte. 

Backlinkkauf – eine gute Idee?

Backlinks kaufen ist tendenziell möglich, aber nicht empfehlenswert. Links, die besonders günstig zu kaufen sind, helfen Deiner Website meistens aus SEO-Sicht nicht wirklich weiter. Im schlimmsten Fall wird Deine Domain bei Google als Spam-Seite bewertet.

Wenn Du selbst keine Zeit in die Suche von geeigneten Backlinks für Deine Website investieren möchtest, solltest Du besser mit einer SEO-Agentur zusammenarbeiten – hier ist Dein Geld besser investiert.

Durchschnittlich merkt man die Auswirkung der neuen Backlinks frühestens nach 10 Wochen (Quelle: Moz). Änderungen sind meistens erst auf längere Sicht spürbar. Die Wirkung der Backlinks hängt von verschiedenen Faktoren ab: Deinem Linkprofil, der Power des Rückverweises und Deiner aktuellen Keyword-Platzierung. Du solltest also Geduld mitbringen, denn auch das Alter des Linkprofils spielt eine Rolle.

Der Linkaufbau lohnt sich auf lange Zeit definitiv und ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, der nicht vernachlässigt werden sollte. Denn nach wie vor sieht Google eingehende Links als Empfehlungen für eine andere Website. 

Jedoch kostet das Linkbuilding viel Zeit und es müssen einige Aspekte beachtet werden, um von Google nicht als Spam-Seite eingestuft zu werden. Wenn Du auf eine gute Qualität der Backlinks achtest, können die Rückverweise Dir zu einer stärkeren Präsenz in den Suchergebnissen von Suchmaschinen und mehr Traffic verhelfen.

Du könntest ein paar zusätzliche Backlinks für Deine Website gut gebrauchen oder möchtest gerne mehr über Verlinkungen erfahren? Unsere SEO Agentur berät Dich gerne.

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