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Shopify Migration 2026: So gelingt der Umzug ohne Ranking-Verlust

E-Commerce Shopify

Geschrieben von:

Pascal Cabitza

Veröffentlicht am:

27. Februar 2026

Shopify Migration – Zwei Laptops symbolisieren den Plattform-Umzug

Du planst eine Shopify Migration – vielleicht von Shopware, WooCommerce oder einem anderen Shopsystem? Dann weißt Du wahrscheinlich schon: Der Wechsel lohnt sich. Aber Du willst sichergehen, dass bei Deiner Shopify Migration keine Daten verloren gehen, Deine Google-Rankings erhalten bleiben und der neue Shop vom ersten Tag an läuft.

Kurzantwort: Eine Shopify Migration dauert je nach Shop-Größe 2–16 Wochen und kostet zwischen 200 € (DIY) und 25.000 € (mit Agentur). Die wichtigsten Schritte: Daten exportieren, 301-Redirects einrichten, Shopify-Store aufbauen und SEO-Rankings sichern. Der häufigste Fehler sind fehlende URL-Weiterleitungen – sie verursachen 404-Fehler und Ranking-Verluste.

Genau darum geht es in diesem Guide. Wir zeigen Dir den kompletten Migrationsprozess – Schritt für Schritt, mit konkreten Tools, realistischen Kostenangaben und einer Checkliste, die Du sofort verwenden kannst. Aus unserer Erfahrung mit E-Commerce-Migrationen wissen wir: Die größten Probleme bei einer Shopify Migration entstehen nicht bei der Datenübertragung, sondern beim SEO. Deshalb bekommt das Thema hier besonders viel Platz.

Warum zu Shopify wechseln? Die häufigsten Gründe für eine Migration

Die Entscheidung, das Shopsystem zu wechseln, fällt selten leichtfertig. In der Praxis sehen wir vor allem diese Gründe für einen Umzug zu Shopify:

Technische Grenzen des aktuellen Systems: Shopware 5 ist am Ende seines Lebenszyklus, WooCommerce-Shops werden mit zunehmender Produktanzahl langsam, und Eigenentwicklungen fressen das Entwicklerbudget auf. Shopify bietet als SaaS-Lösung eine stabile, skalierbare Infrastruktur ohne Server-Management.

Kosten und Wartungsaufwand: Hosting, Security-Patches, Plugin-Updates, Server-Monitoring – bei Self-Hosted-Systemen wie Shopware oder WooCommerce musst Du Dich um alles selbst kümmern. Bei Shopify ist das inklusive. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen macht das einen enormen Unterschied im Tagesgeschäft.

Checkout-Conversion: Shopify Shop Pay hat nachweislich eine der höchsten Checkout-Conversion-Rates im E-Commerce. Allein der Wechsel auf den Shopify-Checkout kann die Abbruchrate deutlich senken. Viele Händler berichten, dass sich ihre Shopify Migration allein durch die verbesserte Conversion im Checkout innerhalb weniger Monate amortisiert hat.

Internationalisierung: Mit Shopify Markets kannst Du mehrere Länder aus einem einzigen Shop heraus bedienen – mit lokalen Währungen, Sprachen und Steuersätzen. Bei den meisten anderen Systemen brauchst Du dafür teure Plugins oder separate Shop-Instanzen.

App-Ökosystem: Über 8.000 Apps im Shopify App Store bedeuten: Für fast jede Anforderung gibt es eine fertige Lösung. Von E-Mail-Marketing über Lagerverwaltung bis hin zu KI-gestützter Produktempfehlung.

Praxis-Tipp: Wenn Du Dir unsicher bist, ob Shopify das richtige System für Dich ist, lies unseren ausführlichen Shopify vs. Shopware Vergleich. Dort findest Du eine detaillierte Gegenüberstellung beider Systeme.

Migration von Shopware zu Shopify: Schritt für Schritt

Der Umzug von Shopware zu Shopify ist die häufigste Migration, die wir als Shopify Agentur in Stuttgart begleiten. Hier ist der Prozess, den wir in der Praxis nutzen:

Schritt 1: Bestandsaufnahme und Datensicherung

Bevor Du irgendetwas exportierst, dokumentiere den Ist-Zustand:

  • Produktanzahl und Variantenstruktur (Shopware erlaubt mehr als 3 Optionen pro Produkt – Shopify standardmäßig nur 3)
  • Kundenkonten und deren Bestellhistorie
  • Seitenstruktur und URLs (für die spätere Redirect-Planung)
  • Installierte Plugins und deren Funktionen (welche brauchst Du in Shopify weiterhin?)
  • Individuelle Anpassungen im Code oder Template

Erstelle ein vollständiges Backup aller Shopware-Daten. Das ist Dein Sicherheitsnetz.

Schritt 2: Shopify-Store einrichten und Tarif wählen

Richte Deinen neuen Shopify-Store ein, bevor Du mit dem Datenimport beginnst. So kannst Du die Daten direkt in eine fertige Umgebung importieren.

Kriterium Shopify Basic (36 €/Mo.) Shopify (105 €/Mo.) Advanced (384 €/Mo.)
Geeignet für Startups, kleine Shops Wachsende Shops Große Shops, B2B
Mitarbeiterkonten 2 5 15
Transaktionsgebühr (ohne Shopify Payments) 2,0 % 1,0 % 0,6 %

Für die meisten Migrationen empfehlen wir den mittleren Tarif. Du kannst jederzeit upgraden, wenn Dein Umsatz wächst. Mehr dazu in unserem Shopify Kosten Guide.

Schritt 3: Daten exportieren und importieren

Aus Shopware exportieren:

Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich über Shopwares Export-Funktion als CSV-Dateien herunterladen. Gehe dafür in Shopware unter Inhalte > Exporte für Produktdaten, unter Kunden > Kundenverwaltung für Kundendaten und unter Bestellungen für die Bestellhistorie.

In Shopify importieren:

Für den Import hast Du drei Wege:

  1. CSV-Import über Shopify Admin: Am einfachsten für kleine Shops (unter 500 Produkte). Shopify hat ein eigenes CSV-Format – die Spalten müssen angepasst werden.
  2. Migrations-App (z.B. LitExtension oder Cart2Cart): Automatisierter Transfer mit Mapping der Datenfelder. Empfohlen ab 500 Produkten.
  3. API-basierte Migration: Für große Shops oder komplexe Datenstrukturen. Hier werden Produkte, Kunden und Bestellungen über die Shopify API programmiert importiert.

Praxis-Tipp: Importiere in dieser Reihenfolge: Erst Produkte, dann Kunden, dann Bestellungen. Nur so werden Bestellungen korrekt mit Produkten und Kunden verknüpft.

Schritt 4: Design und Funktionen aufbauen

Während die Daten importiert werden, baust Du den Shop auf:

  • Theme auswählen und anpassen – der Shopify Theme Store bietet kostenlose und kostenpflichtige Themes
  • Navigation und Menüstruktur anlegen
  • Zahlungsanbieter konfigurieren (Shopify Payments, PayPal, Klarna)
  • Versandeinstellungen für den deutschen Markt
  • Rechtliche Seiten (Impressum, Datenschutz, Widerrufsbelehrung, AGB)

Schritt 5: Testen und Go-Live

Vor dem Live-Gang prüfst Du:

  • Alle Produkte korrekt übertragen (Bilder, Preise, Varianten)?
  • Kundenkonten vorhanden und funktional?
  • Testbestellung durchführen – kompletter Checkout-Prozess
  • Mobile Darstellung auf verschiedenen Geräten
  • Seitengeschwindigkeit prüfen (Google PageSpeed Insights)
  • 301-Redirects eingerichtet (siehe SEO-Abschnitt unten)

Erst wenn alles funktioniert: DNS-Eintrag ändern und Domain auf Shopify umleiten.

Migration von WooCommerce zu Shopify: Schritt für Schritt

Der Wechsel von WooCommerce zu Shopify folgt einem ähnlichen Ablauf, hat aber einige Besonderheiten:

WordPress-Inhalte separat migrieren: Blog-Beiträge, Seiten und Medien müssen separat übertragen werden. Shopify hat ein eigenes Blog-System, aber es ist deutlich einfacher als WordPress. Prüfe, ob Du alle Blog-Inhalte wirklich brauchst.

Plugin-Abhängigkeiten auflösen: WooCommerce-Shops sind oft stark Plugin-abhängig. Liste alle aktiven Plugins auf und finde Shopify-Äquivalente. Einige beliebte WooCommerce-Plugins und ihre Shopify-Alternativen:

WooCommerce Plugin Shopify Alternative
Yoast SEO Shopify SEO-Einstellungen + SEO-App
WooCommerce Subscriptions Shopify Subscriptions / Recharge
WPML (Mehrsprachigkeit) Shopify Markets / Langify
WooCommerce Bookings BookThatApp / Tipo
Germanized (DACH-Rechtstexte) German Market App / Vendidero

Shopifys Store Migration App nutzen: Shopify bietet seit 2024 eine eigene Store Migration App speziell für WooCommerce. Du exportierst Deine Produkte als CSV aus WooCommerce und lädst sie direkt in die App hoch – ohne Formatanpassung. Beachte: Bestellungen und Blog-Beiträge werden dadurch nicht übertragen.

Praxis-Tipp: Bei WooCommerce-Shops mit über 1.000 Produkten und vielen Custom Fields empfehlen wir den API-Weg über Matrixify. Die App wurde speziell für WooCommerce-zu-Shopify-Migrationen optimiert und kann auch Metafelder übertragen.

Welche Daten können migriert werden?

Nicht alles lässt sich 1:1 übertragen. Hier ist eine ehrliche Übersicht:

Datentyp Migrierbar? Anmerkung
Produkte (Name, Preis, Beschreibung, Bilder) ✅ Ja Varianten-Limit beachten (max. 3 Optionen bei Shopify, erweiterbar über Apps)
Produktkategorien/Collections ✅ Ja Werden zu Shopify Collections, manuelle Zuordnung nötig
Kunden und Kundendaten ✅ Ja Passwörter können NICHT migriert werden – Kunden müssen neue Passwörter setzen
Bestellhistorie ⚠️ Teilweise Import möglich, aber historische Bestellungen können nicht mehr bearbeitet werden
Blog-Beiträge ⚠️ Teilweise Manuell oder per App, Formatierung geht oft verloren
SEO-Daten (Meta-Titles, Descriptions) ✅ Ja Über CSV oder App übertragbar
Bewertungen/Reviews ⚠️ Per App Über Judge.me oder Loox importierbar
Gutscheine/Rabattcodes ❌ Manuell Müssen in Shopify neu angelegt werden
Individuelle Felder/Custom Fields ⚠️ Per API Werden zu Shopify Metafields, Mapping erforderlich

SEO bei der Migration: So behältst Du Deine Rankings

Das ist der Abschnitt, den die meisten Migrations-Guides vernachlässigen – und der Abschnitt, der über Erfolg oder Misserfolg Deiner Shopify Migration entscheidet. Wenn Du nach dem Umzug Deine Google-Rankings verlierst, kann es Monate dauern, bis Du sie zurückgewinnst.

URL-Mapping: Die Grundlage für alles

Shopify hat eine eigene URL-Struktur, die sich von Shopware und WooCommerce unterscheidet:

Element Shopware WooCommerce Shopify
Produkt /detail/mein-produkt /product/mein-produkt/ /products/mein-produkt
Kategorie /kategorie-name/ /product-category/name/ /collections/name
Seite /seiten-name /seiten-name/ /pages/seiten-name
Blog /blog/titel /2024/01/titel/ /blogs/news/titel

301-Redirects einrichten

Für jede alte URL muss ein 301-Redirect auf die neue Shopify-URL eingerichtet werden. Shopify bietet dafür unter Online Store > Navigation > URL Redirects eine einfache Lösung.

So gehst Du vor:

  1. Exportiere alle URLs Deines alten Shops (über die Sitemap oder ein Crawling-Tool wie Screaming Frog)
  2. Erstelle eine Mapping-Tabelle: Alte URL → Neue Shopify-URL
  3. Importiere die Redirects in Shopify (per CSV-Upload oder über die Bulk-Redirect-Funktion)
  4. Teste die Redirects stichprobenartig

Praxis-Tipp: Vergiss nicht die Bildpfade. Wenn Deine alten Produktbilder unter /media/image/produkt.jpg erreichbar waren und externe Seiten darauf verlinken, solltest Du auch dafür Redirects einrichten.

Weitere SEO-Maßnahmen bei der Migration

  • Meta-Titles und Descriptions 1:1 übertragen – ändere sie nicht gleichzeitig mit der Migration
  • Canonical Tags prüfen – Shopify setzt automatische Canonicals, stelle sicher dass sie korrekt sind
  • Strukturierte Daten neu einrichten – Shopify-Themes bringen oft eigene Schema Markups mit, prüfe ob Product- und Breadcrumb-Schema vorhanden sind
  • Sitemap in der Google Search Console einreichen – Shopify generiert automatisch eine unter /sitemap.xml
  • Google Search Console überwachen – nach dem Go-Live täglich auf Crawl-Errors und Indexierungsprobleme prüfen

Typischer Ranking-Verlauf nach einer Shopify Migration

Erwarte einen temporären Ranking-Rückgang von 1-3 Wochen nach dem Go-Live. Das ist normal – Google muss die neuen URLs crawlen und die Redirects verarbeiten. Wenn nach 4-6 Wochen die Rankings nicht zurückkommen, stimmt etwas mit den Redirects nicht.

Google Search Console richtig nutzen nach der Migration

Nach dem Go-Live Deiner Shopify Migration ist die Google Search Console Dein wichtigstes Monitoring-Tool:

  1. Neue Property anlegen (falls die Domain sich ändert) und die alte Property behalten
  2. Neue Sitemap einreichen – Shopify generiert diese automatisch unter /sitemap.xml
  3. Indexierung beantragen für die wichtigsten Seiten über “URL-Prüfung”
  4. Crawl-Berichte täglich prüfen – 404-Fehler zeigen fehlende Redirects an
  5. Leistungsbericht vergleichen – die Rankings der ersten 4 Wochen nach der Shopify Migration mit den Werten davor vergleichen

Praxis-Tipp: Richte Dir in der Search Console E-Mail-Benachrichtigungen ein. So wirst Du automatisch informiert, wenn Google Crawl-Probleme oder einen plötzlichen Ranking-Verlust nach Deiner Shopify Migration feststellt.

Die häufigsten Fehler bei der Shopify-Migration

Aus Dutzenden begleiteten Migrationen kennen wir die typischen Stolperfallen:

Fehler 1: Keine oder unvollständige Redirects. Der häufigste und teuerste Fehler. Jede fehlende Weiterleitung bedeutet einen 404-Fehler für Google und Deine Besucher. Investiere lieber einen Tag mehr in das URL-Mapping als Rankings zu verlieren.

Fehler 2: Zu viel auf einmal ändern. Migration UND Redesign UND neues Produktsortiment gleichzeitig? Schlechte Idee. Wenn nach dem Launch etwas nicht funktioniert, weißt Du nicht, woran es liegt. Migriere erst, optimiere danach.

Fehler 3: Kunden-Passwörter vergessen. Shopify kann keine Passwörter aus anderen Systemen importieren. Informiere Deine Bestandskunden rechtzeitig, dass sie ein neues Passwort setzen müssen. Am besten per E-Mail vor dem Go-Live.

Fehler 4: Shopify-Varianten-Limit ignorieren. Shopify erlaubt standardmäßig nur 3 Produktoptionen (z.B. Größe, Farbe, Material) mit maximal 100 Varianten pro Produkt. Wenn Dein Shopware-Shop mehr nutzt, brauchst Du eine App wie Infinite Options.

Fehler 5: Testphase überspringen. “Sieht gut aus, gehen wir live” – und dann funktioniert der Checkout nicht mit Klarna. Teste jeden Zahlungsanbieter, jede Versandmethode und den kompletten Bestellprozess.

Tools & Hilfsmittel: LitExtension, Cart2Cart & Matrixify im Vergleich

Für die automatisierte Datenmigration gibt es drei etablierte Tools:

Kriterium LitExtension Cart2Cart Matrixify
Preis Ab 69 $ (einmalig) Ab 69 $ (einmalig) Ab 20 $/Monat (Shopify App)
Unterstützte Quellsysteme 85+ 85+ 6 (Fokus auf die wichtigsten)
Datentypen Produkte, Kunden, Bestellungen, Bewertungen, Blogs, CMS-Seiten Produkte, Kunden, Bestellungen, Bewertungen Produkte, Kunden, Bestellungen + Metafields
Shopware-Support ✅ Ja ✅ Ja ⚠️ Über CSV
WooCommerce-Support ✅ Ja ✅ Ja ✅ Optimiert
Kostenlose Demo ✅ Ja (begrenzte Datenmenge) ✅ Ja (begrenzte Datenmenge) ✅ 10 Einträge
Besonderheit Umfangreichster Datenumfang Schnellste Migration Beste Metafield-Unterstützung
Empfehlung Allrounder für die meisten Migrationen Wenn Geschwindigkeit zählt Für komplexe Datenstrukturen

Praxis-Tipp: Starte immer mit der kostenlosen Demo. So siehst Du, ob das Tool mit Deiner Datenstruktur zurechtkommt, bevor Du Geld ausgibst. Bei allen drei Tools kannst Du eine begrenzte Anzahl an Produkten testweise migrieren.

Migration selber machen oder Agentur beauftragen?

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf die Komplexität an.

Kriterium DIY-Migration Agentur-Migration
Geeignet für Kleine Shops (<500 Produkte), einfache Struktur Shops mit vielen Produkten, Custom Fields, B2B-Anforderungen
SEO-Risiko Höher (wenn keine SEO-Erfahrung) Niedriger (systematisches URL-Mapping)
Zeitaufwand (Dein Team) 40-80 Stunden 5-10 Stunden (Zuarbeit, Feedback, Tests)
Kosten 70-200 € (Tools) + Deine Arbeitszeit 3.000-15.000 € je nach Umfang
Typische Dauer 4-8 Wochen 2-6 Wochen
Individuelles Design Standard-Theme Individuell angepasst
Nachbetreuung Eigenverantwortung Meist inkludiert

Selbst machen lohnt sich, wenn:
– Du weniger als 500 Produkte hast
– Deine URL-Struktur einfach ist
– Du SEO-Grundkenntnisse mitbringst
– Du Zeit hast und Fehler selbst beheben kannst

Eine Agentur lohnt sich, wenn:
– Du mehr als 500 Produkte oder komplexe Variantenstrukturen hast
– SEO-Rankings für Dein Business wichtig sind
– Du Custom-Funktionen brauchst (B2B-Preise, ERP-Anbindung, individuelle Checkout-Logik)
– Du einen festen Go-Live-Termin hast und Dir keine Verzögerungen leisten kannst

Als Shopify Agentur in Stuttgart begleiten wir den gesamten Prozess – von der Datenanalyse über die technische Migration bis zum Go-Live und darüber hinaus. Die Erstberatung ist kostenlos.

Nach der Shopify Migration: Die ersten 30 Tage

Die Shopify Migration ist abgeschlossen, der Shop ist live – aber die Arbeit ist noch nicht vorbei. In den ersten 30 Tagen nach dem Launch entscheidet sich, ob die Migration ein Erfolg wird.

Woche 1: Monitoring und Fehlerbereinigung. Prüfe täglich die Google Search Console auf 404-Fehler und fehlende Redirects. Überwache den Checkout-Prozess – gibt es Abbrüche an unerwarteten Stellen? Lies Kunden-Feedback und reagiere schnell auf Probleme.

Woche 2-3: Performance-Optimierung. Jetzt, wo der Shop stabil läuft, optimierst Du die Ladezeiten. Shopify bietet integriertes Lazy Loading für Bilder, aber prüfe, ob Dein Theme die Core Web Vitals besteht. Deaktiviere nicht benötigte Apps – jede App fügt JavaScript hinzu und kann die Performance beeinträchtigen.

Woche 3-4: SEO-Feinjustierung. Vergleiche die Rankings Deiner wichtigsten Keywords mit den Werten vor der Shopify Migration. Wenn einzelne Seiten nicht ranken, prüfe die Redirects dieser spezifischen URLs. Ergänze strukturierte Daten (Product Schema, FAQ Schema), falls Dein Theme sie nicht automatisch generiert.

Laufend: App-Ökosystem aufbauen. Installiere Shopify-Apps schrittweise – nicht alle auf einmal. Beginne mit den geschäftskritischen Apps (E-Mail-Marketing, Reviews, Analytics) und füge weitere nach und nach hinzu. Jede neue App sollte einen klaren ROI haben.

Praxis-Tipp: Erstelle einen einfachen Tracking-Sheet, in dem Du nach der Shopify Migration wöchentlich festhältst: Rankings für Deine Top-10-Keywords, Conversion Rate, Page Speed Score und Umsatz. So siehst Du den Erfolg der Migration schwarz auf weiß.

Checkliste: Vor, während und nach der Migration

Vor der Migration

  • [ ] Vollständiges Backup aller Daten erstellen
  • [ ] Alle URLs des aktuellen Shops dokumentieren (Sitemap exportieren)
  • [ ] URL-Mapping-Tabelle erstellen (Alt → Neu)
  • [ ] Shopify-Tarif wählen und Store einrichten
  • [ ] Migrationstool auswählen und testen (kostenlose Demo)
  • [ ] Kunden über bevorstehenden Umzug informieren
  • [ ] Bestandskunden auf Passwort-Reset hinweisen

Während der Migration

  • [ ] Daten in korrekter Reihenfolge importieren (Produkte → Kunden → Bestellungen)
  • [ ] Alle 301-Redirects einrichten
  • [ ] Meta-Titles und Descriptions übertragen
  • [ ] Design und Navigation aufbauen
  • [ ] Zahlungsanbieter konfigurieren und testen
  • [ ] Rechtstexte einpflegen (Impressum, Datenschutz, AGB, Widerruf)
  • [ ] Versandeinstellungen konfigurieren

Nach dem Go-Live

  • [ ] Testbestellungen mit allen Zahlungsarten durchführen
  • [ ] Mobile Darstellung prüfen
  • [ ] 301-Redirects stichprobenartig testen
  • [ ] Google Search Console: Neue Sitemap einreichen
  • [ ] Google Search Console: Auf Crawl-Errors monitoren
  • [ ] Google Analytics / Tracking überprüfen
  • [ ] Performance-Check (Google PageSpeed Insights)
  • [ ] Kunden-E-Mail: “Wir sind umgezogen” mit Hinweis auf Passwort-Reset

Typischer Zeitrahmen und Kosten einer Shopify-Migration

Zeitrahmen

Shop-Größe DIY Mit Agentur
Klein (<500 Produkte, einfach) 4-6 Wochen 2-3 Wochen
Mittel (500-5.000 Produkte) 6-10 Wochen 3-5 Wochen
Groß (5.000+ Produkte, komplex) 10-16 Wochen 4-8 Wochen

Kosten

DIY-Kosten:
– Migrationstool: 70-300 €
– Shopify-Tarif: ab 36 €/Monat
– Theme: 0-350 €
– Apps: 50-200 €/Monat
– Gesamt (erster Monat): ca. 200-900 €

Agentur-Kosten:
– Kleine Migration: 3.000-5.000 €
– Mittlere Migration: 5.000-10.000 €
– Große/komplexe Migration: 10.000-25.000 €

Diese Kosten beinhalten typischerweise Datenanalyse, Migration, Theme-Anpassung, SEO-Redirect-Setup und Testphase. Mehr Details zu allen Shopify-Kosten findest Du in unserem Shopify Kosten Guide.

Praxis-Tipp: Die Investition in eine professionelle Migration amortisiert sich schnell: Niedrigere Hosting-Kosten, weniger Wartungsaufwand und eine höhere Checkout-Conversion sorgen langfristig für mehr Umsatz bei weniger Betriebskosten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Shopify-Migration

Wie lange dauert eine Shopify Migration?
Je nach Shop-Größe zwischen 2 und 16 Wochen. Ein kleiner Shop mit unter 500 Produkten lässt sich in 2-3 Wochen mit Agentur oder 4-6 Wochen in Eigenregie migrieren. Bei großen Shops mit über 5.000 Produkten und komplexen Anforderungen kann es 2-4 Monate dauern.

Verliere ich meine Google-Rankings bei einer Migration?
Nicht, wenn Du es richtig machst. Der Schlüssel sind vollständige 301-Redirects von jeder alten URL auf die neue Shopify-URL. Ein vorübergehender Ranking-Rückgang von 1-3 Wochen ist normal und erholt sich in der Regel von selbst.

Können meine Kunden ihre Passwörter behalten?
Nein. Passwörter können aus Sicherheitsgründen bei keinem Shopsystem exportiert werden. Deine Bestandskunden müssen ein neues Passwort setzen. Informiere sie frühzeitig per E-Mail und richte eine “Passwort vergessen”-Erinnerung auf der Login-Seite ein.

Was kostet eine Shopify Migration?
DIY liegt bei 200-900 € (Tools + Shopify-Tarif), eine Agentur-Migration kostet zwischen 3.000 € (kleiner Shop) und 25.000 € (große Migration mit individualem Design und komplexen Anforderungen). Mehr Details in unserem Shopify Kosten Artikel.

Kann ich von Shopify wieder zurück zu meinem alten System wechseln?
Theoretisch ja – Shopify ermöglicht den Export aller Daten per CSV. In der Praxis kommt das selten vor, weil die meisten Händler von Shopifys Stabilität und Benutzerfreundlichkeit überzeugt sind.

Muss ich meinen Shop während der Migration offline nehmen?
Nein. Du baust den Shopify-Store parallel auf, während Dein alter Shop weiterläuft. Erst beim Go-Live änderst Du den DNS-Eintrag. Die Downtime beträgt in der Regel nur wenige Minuten.

Bild von Pascal Cabitza
Pascal Cabitza
Pascal Cabitza ist Gründer von Ostend Digital, einer Stuttgarter Digitalagentur für messbares Wachstum. Seit 2014 hilft er Unternehmen mit Websites, Online-Shops, Ads und SEO dabei, nicht nur gut auszusehen – sondern auch gut zu verkaufen. Wenn er nicht gerade Kampagnen optimiert, tüftelt er an KI-Lösungen, die seinem Team den Alltag erleichtern.

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