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Was eine gute Website ausmacht, ist die eine Frage. Dieser Ratgeber klärt die andere: worauf sie läuft.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben eine WordPress-Seite, ohne sagen zu können, was da eigentlich läuft. Das fällt erst auf, wenn eine Agentur ein Angebot schickt oder etwas kaputtgeht.

Deshalb steht die Frage “was ist WordPress” am Anfang dieses Moduls. Nicht, damit du selbst programmierst, sondern damit du mitreden, Angebote lesen und Folgekosten erkennen kannst.

Kurzantwort

Was ist WordPress?

WordPress ist eine kostenlose Software zum Verwalten von Website-Inhalten, ein Content-Management-System. Sie läuft laut der offiziellen Projektseite auf PHP und MariaDB und steht unter der Lizenz GPLv2.

Ein Content-Management-System trennt Inhalt, Darstellung und Funktion voneinander. Genau deshalb kannst du einen Text ändern, ohne das Layout zu zerstören.

📌 Für wen ist das relevant: Für alle, die eine WordPress-Seite betreiben oder bekommen sollen und verstehen wollen, wofür sie zahlen.

  • WordPress ist weder Hoster noch Design noch Shop, das kommt alles getrennt dazu
  • wordpress.org und wordpress.com sind dieselbe Software, aber ein anderer Vertrag
  • Der Kern aktualisiert sich weitgehend selbst, Plugins und Themes standardmäßig nicht – das ist der Punkt, an dem Wartungskosten entstehen (Sektion 08)

Das lernst du in dieser Lektion

Du kannst Theme, Plugin, Block und Page Builder auseinanderhalten.

Du erkennst, welche der kursierenden Marktanteilszahlen was bedeutet.

Du weißt, wo die Folgekosten sitzen und welche Frage du im Angebot stellst.

Du kannst beurteilen, ob WordPress für deinen Fall passt oder nicht.

Inhalt

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Was ist WordPress, technisch gesehen

Die kürzeste belastbare Antwort steht auf der Projektseite selbst: “WordPress is built on PHP and MariaDB, and licensed under the GPLv2.”

Übersetzt heißt das: WordPress ist ein Programm, das auf einem Server läuft und seine Inhalte in einer Datenbank ablegt, keine Sammlung fertiger Dateien. Weil bei jedem Aufruf ein Programm arbeitet und eine Datenbank antwortet, hängen Ladezeit und Stabilität am Hosting.

Die Systemvoraussetzungen, und warum sie dich interessieren

WordPress.org nennt in den eigenen Anforderungen PHP 8.3 oder höher, MariaDB ab 10.11 oder MySQL ab 8.0 und HTTPS für jede Installation (Stand August 2026). Dieselbe Seite räumt ein, dass die Software auch auf älteren Versionen läuft, diese aber am Support-Ende sind und die Seite laut Quelle Sicherheitslücken aussetzen können.

Das ist das Kleingedruckte hinter jedem Hosting-Vergleich, denn die angebotene PHP-Version entscheidet mit über die Sicherheit deiner Seite.

Was WordPress nicht ist

WordPress Grundlagen: Herkunft und Lizenz

Laut Projektseite startete WordPress 2003, als Mike Little und Matt Mullenweg einen Ableger der Software b2/cafelog erstellten.

Wichtiger als das Jahr ist die Lizenz. Die GPL gibt jedem das Recht, die Software für jeden Zweck auszuführen, sie zu untersuchen, zu verändern und weiterzugeben.

💡 Merke

Der praktische Wert der Lizenz ist nicht “kostenlos”, sondern “nicht kündbar von der Gegenseite”. Die Version, die du hast, kann dir niemand entziehen, verteuern oder abschalten. Das ist der reale Unterschied zu einem Baukasten-Abo, den die Lektion zu Baukasten, WordPress und Agentur ausführt.

Eine Einschränkung gehört dazu. Das Projekt vertritt die Position, dass auch Themes und Plugins unter die GPL fallen, räumt auf der eigenen Lizenzseite aber wörtlich eine rechtliche Grauzone ein. Kommerzielle Erweiterungen verkaufen deshalb meist nicht die Software, sondern Updates und Support.

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wordpress.org gegen wordpress.com: die häufigste Verwechslung

Zwei Adressen, ein Name, ständige Verwirrung. Wer sagt “ich habe WordPress”, kann zwei sehr verschiedene Dinge meinen.

Der Kern in einem Satz stammt vom Anbieter der gehosteten Variante: “WordPress.com includes managed hosting, while WordPress.org requires you to find and manage your own.” Die Bildungsplattform des Projekts beschreibt wordpress.org als offizielle Heimat der Software und wordpress.com als Anbieter, der Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt. Beide laufen also auf derselben Software, und der Unterschied liegt darin, wer den Server betreibt und wer die Regeln macht.

wordpress.org und wordpress.com im direkten Vergleich
Punkt wordpress.org, selbst gehostet wordpress.com, gehostet
Hosting Du suchst und bezahlst einen Anbieter selbst Ist eingebaut, ein zweiter Anbieter entfällt
Themes und Plugins Frei installierbar, auch selbst gebaute Eigene Plugins laut Anbieter erst in bezahlten Tarifen
Dateizugriff Direkter Zugriff auf HTML, CSS, PHP und mehr Zugang per SFTP, Datenbank und Staging erst in höheren Tarifen

Zur Einordnung: Die rechte Spalte gibt überwiegend die Formulierungen von Automattic wieder, also des Unternehmens, das die bezahlten Tarife verkauft.

💡 Praxis-Tipp

Du erkennst deine Variante an der Rechnung, nicht an der Oberfläche. Kommt die Hosting-Rechnung von wordpress.com, ist es die gehostete Variante, kommt sie von einem Hoster, die selbst gehostete. Das ist eine Faustregel, keine offizielle Definition, aber sie beantwortet die Frage in zwei Minuten.

Bei der gehosteten Variante verläuft die Grenze außerdem entlang des Tarifs. Wer günstig startet und später ein bestimmtes Plugin braucht, muss aufrüsten.

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Die berühmte Prozentzahl im Test

Kaum ein Artikel über WordPress kommt ohne einen Satz wie “läuft auf über 40 Prozent aller Websites” aus. Diese Sektion nimmt ihn auseinander.

Auf wordpress.org steht wörtlich, WordPress sei “the platform of choice for over 43% of all sites across the web”. Beim Abruf am 16.08.2026 stand zu diesem Satz keine Quelle, keine Fußnote und kein Datum auf der Seite. Wer ihn aus einem Agentur-Blog übernimmt, übernimmt also eine unbelegte Zahl aus zweiter Hand.

Die prüfbare Zahl ist niedriger, und sie ist eigentlich drei Zahlen

Der Datenanbieter W3Techs veröffentlicht am 16.08.2026 drei zusammengehörende Werte: 40,8 Prozent aller von ihm erfassten Websites nutzen WordPress, das entspricht 59,0 Prozent der Websites mit erkanntem Content-Management-System, und bei 30,9 Prozent wurde gar kein solches System erkannt.

Genau hier passiert der häufigste Fehler im Netz. Die zweite Zahl wandert als “WordPress läuft auf 60 Prozent aller Websites” weiter, obwohl sie sich nur auf die Seiten mit erkanntem System bezieht.

Dazu kommt die Grundgesamtheit. W3Techs misst nicht das Web, sondern was das Unternehmen selbst “the relevant web” nennt: eine nach Reichweite gefilterte Auswahl aus dem Chrome User Experience Report und einer angepassten Tranco-Liste, ohne geparkte Domains, Spam-Seiten und Weiterleitungen. Wie viele Seiten das sind, veröffentlicht der Anbieter nicht, und die überall zitierte Angabe “die Top 10 Millionen Websites” ließ sich dort nicht bestätigen.

Die unabhängige Gegenprobe kommt auf einen anderen Wert

Der Web Almanac des HTTP Archive ist ein offenes Datenprojekt ohne Verkaufsabsicht. Für 2025 nennt er rund 64 Prozent Anteil an den Seiten mit Content-Management-System, wobei solche Systeme über 54 Prozent der beobachteten Websites ausmachten. Grundlage sind 16.213.084 Websites aus dem Chrome UX Report, gemessen nur an der Startseite und im Labor, Crawl Juli 2025.

59 gegen 64 Prozent sieht nach Widerspruch aus, ist aber keiner. Die beiden Erhebungen messen zu verschiedenen Zeitpunkten, mit verschiedenen Verfahren und vor allem in verschiedenen Grundgesamtheiten.

💡 Merke

Merk dir nicht die Zahl, sondern den Rang. WordPress ist mit deutlichem Abstand das meistgenutzte Content-Management-System, und für dich zählt die Folge daraus: mehr Dienstleister, mehr Erweiterungen und mehr Anleitungen als für jedes andere System.

Die Kehrseite steht in Sektion 08. Ein verbreitetes System ist ein lohnendes Angriffsziel.

Das trägt über WordPress hinaus. Prüfe bei jeder Prozentzahl in einem Angebot drei Dinge: wer sie erhoben hat, wann, und worauf sie sich bezieht. Fehlt eine davon, ist die Zahl eine Behauptung.

04 ·

Theme, Plugin, Block und Page Builder: die Bausteine

Das ist das Herzstück dieser Lektion. Wer diese Begriffe trennen kann, liest ein Angebot anders.

Das Theme bestimmt das Aussehen

Die offizielle Dokumentation definiert ein Theme als Sammlung von Dateien, die zusammen eine Oberfläche mit einheitlichem Gestaltungskonzept erzeugen. Der wichtigste Satz lautet: “A Theme modifies the way the site is displayed, without modifying the underlying software.”

Deshalb bleiben deine Inhalte beim Theme-Wechsel in der Datenbank, während sich die Darstellung ändert. Ein Wechsel ist trotzdem nie nur ein Klick, was die Lektion zum Website-Relaunch behandelt. Im Verzeichnis stehen mehrere Tausend geprüfte kostenlose Themes, daneben ein kommerzieller Markt.

Das Plugin bringt die Funktion

Plugins erweitern laut Dokumentation die Funktionen, die WordPress bereits mitbringt. Die Begründung steht daneben: Der Kern sei bewusst schlank gehalten, um flexibel zu bleiben und Ballast zu vermeiden. Formular, Shop, Buchung und Mehrsprachigkeit kommen also über Plugins dazu.

Im Verzeichnis stehen Zehntausende kostenlose Erweiterungen, und die Dokumentation weist selbst darauf hin, dass längst nicht alle Plugins dort landen. Das ist wichtiger, als es klingt: Ein Plugin aus dem Verzeichnis durchläuft ein Prüfverfahren und meldet Updates zentral, ein gekauftes kommt mit eigenem Lizenz- und Update-Weg.

Wie verbreitet einzelne Erweiterungen sind, weist das Verzeichnis aus: Elementor, Yoast SEO und Contact Form 7 stehen bei jeweils über 10 Millionen aktiven Installationen (Abruf 16.08.2026). Das sind gerundete Angaben zu Installationen, die sich beim Update-Dienst melden, keine Marktanteile.

Ein Eintrag verdient einen zweiten Blick. Das Plugin “Classic Editor” kommt auf über 9 Millionen aktive Installationen, und sein einziger Zweck ist es, die heutige Bearbeitungsoberfläche gegen die alte zu tauschen. Warum das so viele wollen, klärt die nächste Sektion.

Welche Erweiterungen sich bewährt haben, zeigt unser Beitrag zu den besten WordPress-Plugins.

Der Page Builder ist eine Ebene darüber

Ein Page Builder legt ein eigenes Bearbeitungssystem über WordPress. Du baust Seiten in seiner Oberfläche, gewinnst Gestaltungsfreiheit ohne Code und handelst dir eine zusätzliche Abhängigkeit ein. Der verbreitetste Vertreter ist Elementor, laut W3Techs am 16.08.2026 auf 12,9 Prozent aller erfassten Websites im Einsatz und damit auf 18,6 Prozent der Websites mit erkanntem System.

ℹ️ Die Zahl, die du oft lesen wirst

Aus diesen beiden Werten wird gern eine dritte gerechnet, etwa “31,5 Prozent aller WordPress-Seiten nutzen Elementor”. Diese Zahl veröffentlicht keine Erhebung, sie entsteht durch Division, und die geprüfte Fundstelle war ein Anbieter von Elementor-Erweiterungen.

Block gegen Page-Builder-Element: die Verwechslung, die zählt

Beide sind Bausteine, die du per Klick zusammensetzt, und am Bildschirm sehen sie ähnlich aus. Der Unterschied liegt darin, wem sie gehören.

Ein Block ist ein Element des WordPress-eigenen Editors: Absatz, Bild, Überschrift, Tabelle. Er bleibt bestehen, auch wenn du Theme oder Dienstleister wechselst.

Ein Page-Builder-Element gehört dem Builder. Deaktivierst du ihn, bleibt an dieser Stelle oft nur ein Rest an Code stehen.

Deshalb ist die Frage “womit ist meine Seite gebaut” keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Bindung.

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Drei Editoren, die nebeneinander existieren

Wenn eine Videoanleitung “bei dir anders aussieht”, liegt es meist an dieser Sektion. “Ich habe WordPress” sagt noch nichts darüber, womit du bearbeitest.

Die Dokumentation beschreibt den Block-Editor als heutige Art, Inhalte zu veröffentlichen. Blöcke sind die Elemente, aus denen du eine Seite zusammensetzt: Absätze, Bilder, Überschriften, Listen, Videos. Mit WordPress 5.0 im Dezember 2018 wurde er zur Voreinstellung und löste den klassischen Editor ab.

Daneben gibt es den Site Editor, mit dem sich auch Kopf- und Fußbereich aus Blöcken bauen lassen. Dafür gilt eine harte Bedingung: Laut Dokumentation ist er nur verfügbar, wenn ein Block-Theme installiert und aktiviert ist.

💡 Praxis-Tipp

Die Frage “kann ich meinen Header selbst ändern” hat keine allgemeine Antwort, aber einen schnellen Test. Schau im Menü unter “Design” nach, ob es dort den Punkt “Editor” gibt.

Ist er da, arbeitest du mit einem Block-Theme. Fehlt er, läuft die Änderung über Theme-Optionen, den Customizer oder einen Page Builder.

In der Praxis stehen deshalb vier Bearbeitungswelten nebeneinander: der klassische Editor als Plugin, der Block-Editor für Beiträge und Seiten, der Site Editor für Seitenvorlagen und der Page Builder darüber. Kläre zuerst, in welcher davon deine Seite gebaut ist.

06 ·

Was WordPress wirklich kostet

Kostenlos ist der Code. Nicht kostenlos sind der Ort, an dem er läuft, die Adresse, unter der man ihn erreicht, und die Zeit für Einrichtung und Pflege.

Eine Gesamtsumme steht hier bewusst nicht. Jede “WordPress kostet X Euro im Jahr”-Zahl addiert willkürlich gewählte Posten verschiedener Anbieter, und niemand braucht alle gleichzeitig. Sinnvoller sind vier Merkposten.

Posten 1: die Domain

Eine .de-Domain kostet bei einem deutschen Anbieter im einstelligen Euro-Bereich pro Jahr, bei ALL-INKL.COM etwa 9,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer, .com dort 14,90 Euro (Stand 16.08.2026). Der Anbieter belegt die Größenordnung und ist keine Empfehlung. Prüfe, ob Domains im Hosting-Paket enthalten sind, sonst rechnest du doppelt.

Posten 2: das Hosting, und der Preis nach der Aktion

Einfaches Webhosting startet im unteren einstelligen Bereich pro Monat, bei ALL-INKL.COM etwa 4,95 Euro monatlich inklusive Mehrwertsteuer, ohne Mindestvertragslaufzeit und mit drei Domains (Stand 16.08.2026).

Interessanter ist ein Muster, das im ganzen Markt verbreitet ist. Bei IONOS steht für das WordPress-Paket “Grow” 1 Euro pro Monat für die ersten zwölf Monate, danach gelten laut derselben Seite 10 Euro pro Monat (Stand 16.08.2026, Preise laut Fußnote inklusive Mehrwertsteuer). Beide Zahlen stehen offen auf derselben Seite, die zweite nur kleiner, und das ist branchenüblich statt ein Vorwurf an einen Anbieter.

Am oberen Ende steht betreutes WordPress-Hosting im zweistelligen Bereich pro Monat, je nach Anbieter mit täglichen Backups, Testumgebung und automatischen Updates. Ob der Aufpreis lohnt, hängt davon ab, wer sonst die Pflege übernimmt.

Posten 3: kostenpflichtige Themes und Plugins

Hier stehen bewusst keine Preise: Vergleichsportale zu diesem Thema arbeiten überwiegend mit Affiliate-Vergütung, und Anbieterpreise ändern sich schneller als eine Lektion.

Belegbar ist die nützlichere Struktur. Premium-Erweiterungen werden meist als Jahreslizenz pro Website verkauft, bei Elementor Pro laut Preisseite in Stufen für 1, 3 beziehungsweise 25 Websites. Die Abrechnung läuft jährlich, und es steht ausdrücklich dabei: “Renews at regular rate /yr”.

💡 Merke

Achte auf die Staffelgrenze. Wer später eine zweite Website baut, fällt bei vielen Anbietern in die nächste Preisstufe.

Posten 4: die Arbeitszeit

Der vierte Posten steht in keinem Preisvergleich und ist nach unserer Projekterfahrung häufig der größte. Eine belastbare Zahl dazu gibt es nicht, deshalb steht hier kein Prozentwert. Was der Posten kostet, behandelt die Lektion zur Website-Wartung.

Experten-Tipp aus der Agentur

Nimm dir bei jedem Angebot fünf Minuten für eine Frage: Was zahle ich im zweiten Jahr, wenn nichts Besonderes passiert? Diese Zahl steht selten vorne, lässt sich aber immer ermitteln.

Und lass dir schriftlich geben, auf wen die Lizenzen laufen. Laufen Theme und Plugins auf die Agentur statt auf dich, wird ein späterer Wechsel unnötig teuer.

PC
Pascal Cabitza
Geschäftsführer Ostend Digital

07 ·

Wo Abhängigkeiten entstehen

Folgekosten entstehen selten durch eine Rechnung, sondern durch Entscheidungen beim Bau, die sich später nur mit Aufwand zurücknehmen lassen.

Vier Abhängigkeiten, die beim Bau entstehen

Vier Stellen, an denen der Bau festlegt, was später noch änderbar ist

1 · Theme

Funktion im Design

Bringt das Theme Slider oder Buchungen mit, verschwinden sie beim Wechsel.

2 · Page Builder

Dauerhaft aktiv

So gebaute Seiten lassen sich außerhalb des Builders kaum weiterbearbeiten.

3 · Plugin-Stapel

Viele Anbieter

Jedes Plugin ist ein eigenes Produkt mit eigenem Lebenszyklus.

4 · Personen

Individueller Code

Selbst programmierte Anpassungen kann nur warten, wer den Code liest.

Quelle: eigene Zusammenstellung, Ostend Digital, Stand 08/2026, auf Basis der offiziellen WordPress-Dokumentation und der Lizenzstruktur von Elementor Pro.

Schaubild: Vier Abhängigkeitsmuster einer WordPress-Seite – eigene Darstellung, Ostend Digital, 08/2026.

Das erste Muster ist besonders tückisch, weil ein Theme laut Dokumentation die Darstellung ändern soll, ohne die Software darunter zu verändern. Steckt Funktion im Theme, ist das ein Warnzeichen und kein Komfortmerkmal.

Daraus folgt die Frage, die du in jedes Angebot stellen kannst: Welche dieser vier Abhängigkeiten baut ihr ein, und was kostet mich das ab Jahr zwei?

08 ·

Was sich aktualisiert, und was nicht

Zu WordPress-Sicherheit kursieren viele dramatische Zahlen, fast alle von Anbietern, die genau dagegen ein Produkt verkaufen. Deshalb beginnt diese Sektion mit Primärdaten.

Die Weichenstellung steht in der offiziellen Dokumentation

Automatische Hintergrund-Updates gibt es laut den WordPress Developer Resources seit Version 3.7, seit Version 5.6 bei neuen Installationen auch für größere Kern-Aktualisierungen. Für Plugins und Themes gilt etwas anderes: Dort laufen automatische Updates standardmäßig nur in Sonderfällen, die das WordPress-Sicherheitsteam über die wordpress.org-Schnittstelle bei kritischen Lücken auslöst.

💡 Merke

WordPress selbst hält sich weitgehend automatisch aktuell. Deine Plugins und dein Theme tun das standardmäßig nicht.

Der Eingriff des Sicherheitsteams ist die Notbremse, nicht der Normalbetrieb. Wer weder automatische Plugin-Updates einschaltet noch jemanden mit der Pflege beauftragt, lässt ausgerechnet den riskantesten Teil ungepatcht.

Die gemeldeten Lücken sitzen fast nie im Kern

Der Sicherheitsanbieter Patchstack zählt für 2025 insgesamt 11.334 neu gemeldete Schwachstellen im WordPress-Umfeld. 91 Prozent steckten in Plugins, 9 Prozent in Themes, im Kern selbst wurden sechs gemeldet, alle niedrig eingestuft. Patchstack verkauft Schutz vor diesen Lücken und legt die Methodik nur knapp offen.

Ein verbreiteter Übersetzungsfehler gehört hierher. “91 Prozent der Schwachstellen wurden in Plugins gefunden” bedeutet nicht “91 Prozent der gehackten Seiten wurden über Plugins gehackt”, denn das eine zählt veröffentlichte Lücken, das andere wären Einbrüche.

ℹ️ Eine Lücke, die offen bleibt

Wie WordPress-Seiten tatsächlich kompromittiert werden, lässt sich derzeit nicht sauber beantworten.

Die bekannten Berichte stammen von Sicherheits- und Hosting-Anbietern und beruhen auf dem eigenen Kundenbestand, also auf Seiten, die schon ein Problem hatten oder ein Produkt einsetzen. Deshalb steht hier lieber keine Zahl als eine schlecht belegte.

Der aussagekräftigste Befund kommt vom Projekt selbst

WordPress.org veröffentlicht über eine offene Schnittstelle, welche Programmversionen im Einsatz sind, ohne Sicherheitsfirma und ohne Hoster dazwischen.

PHP-Versionen in WordPress-Installationen und ihr Support-Status
PHP-Version Anteil der Installationen Status laut php.net
7.4 17,61 % keine Updates mehr
8.0 4,20 % keine Updates mehr
8.1 11,80 % keine Updates mehr
8.2 24,86 % nur noch Sicherheitsupdates bis 31.12.2026
8.3 24,70 % Sicherheitsupdates bis 31.12.2027

Zählt man alle Versionen unterhalb 8.2 zusammen, also die drei oberen Zeilen plus die kleineren, noch älteren Einträge der Liste, kommt man auf 39,67 Prozent. So viele Installationen laufen auf einer PHP-Version ohne Sicherheitsupdates.

Diese 39,67 Prozent sind eine eigene Auswertung von Ostend Digital, keine veröffentlichte Kennzahl. Der Rechenweg: Die Einzelanteile stammen aus der WordPress.org-Statistikschnittstelle (Abruf 16.08.2026), die Einstufung als “keine Updates mehr” aus dem Support-Kalender von php.net.

Beide Ausgangsquellen sind Primärquellen ihrer Projekte. Anders als bei der Elementor-Division aus der Bausteine-Sektion werden hier keine fremden Grundgesamtheiten geteilt, sondern Anteile derselben Erhebung addiert – deshalb trägt die Summe, auch wenn sie so niemand veröffentlicht.

Aktiv unterstützt sind laut php.net nur 8.4 (8,24 Prozent) und 8.5 (2,53 Prozent). WordPress.org empfiehlt selbst PHP 8.3 oder höher, und nach derselben Auswertung erfüllen 35,48 Prozent der Installationen das – die Summe aus 8.3, 8.4, 8.5 und den wenigen darüber liegenden Einträgen der Liste. Ein ähnliches Bild zeigt die WordPress-Version, denn 33,93 Prozent laufen auf einer älteren Hauptversion als 7.0.

Eine Einschränkung gehört dazu. Die Daten entstehen dadurch, dass sich Installationen beim Update-Dienst von wordpress.org melden. Wer den Kontakt unterbindet, fehlt im Datensatz.

💡 Merke

Das Risiko liegt weniger in WordPress als in ungepflegten Installationen. Daraus folgt eine Budgetentscheidung. Wie du Updates und Backups organisierst, steht in der Lektion zur Website-Wartung, die Folgen veralteter Technik für die Ladezeit in der zu den Core Web Vitals.

09 ·

Wann WordPress passt, und wann nicht

Ein Werkzeug ist nicht deshalb richtig für dich, weil es viele benutzen. Der Marktanteil aus Sektion 03 sagt etwas über die Verfügbarkeit von Dienstleistern, nichts über Eignung. Deshalb steht hier keine Empfehlung, sondern jeweils eine Bedingung.

Wenn diese Punkte auf dich zutreffen, ist WordPress ein guter Kandidat

Alle vier stehen unter einer gemeinsamen Bedingung: Pflege muss eingeplant und bezahlt sein. Ohne Wartung kippt jeder dieser Vorteile ins Gegenteil.

Wenn diese Punkte auf dich zutreffen, prüfe Alternativen

Dazu eine ehrliche Zwischenbemerkung. WooCommerce bleibt architektonisch ein Aufsatz auf einem Redaktionssystem, während Shopify, laut derselben Erhebung bei 31,6 Prozent der E-Commerce-Systeme, von Grund auf als Shop gebaut ist.

Stehen Inhalte im Vordergrund und der Verkauf kommt dazu, ist WooCommerce naheliegend. Ist der Shop das Geschäft, mit vielen Artikeln, Lager und Retouren, gehört die Systemfrage neu gestellt. Beide Wege vergleicht unser Beitrag zu Shopify und WooCommerce.

💡 Praxis-Tipp

Beantworte vor der Systemfrage diese: Wer pflegt diese Website in zwei Jahren, und was darf das kosten?

Lautet sie “ich selbst” oder “eine Agentur mit Wartungsvertrag”, ist WordPress ein guter Kandidat, bei “niemand, es soll einfach laufen” ein betreutes System. Den Vergleich führt die Lektion zu Baukasten, WordPress und Agentur, die Sichtbarkeit danach die zu WordPress SEO.

10 ·

💡 Recap

Was ist WordPress, in 30 Sekunden:

  • WordPress ist ein Programm, kein Ordner mit Dateien. Laut Projektseite läuft es auf PHP und MariaDB unter der GPLv2, gestartet 2003 von Mike Little und Matt Mullenweg
  • wordpress.org und wordpress.com sind dieselbe Software mit anderem Vertrag. Bei der gehosteten Variante übernimmt der Anbieter das Hosting, dafür hängen Plugins und Dateizugriff laut Anbieter am Tarif
  • Die Marktanteilszahl hängt von der Grundgesamtheit ab. W3Techs weist am 16.08.2026 40,8 Prozent aller erfassten Websites und 59,0 Prozent der Websites mit erkanntem System aus, der Web Almanac für seine 16,2 Millionen Startseiten rund 64 Prozent der Seiten mit System
  • Theme ist Aussehen, Plugin ist Funktion, Page Builder eine Ebene darüber. Ein Theme ändert laut Dokumentation die Darstellung, ohne die Software darunter zu verändern
  • Die Bedienung ist nicht einheitlich. Klassischer Editor, Block-Editor seit WordPress 5.0 im Dezember 2018 und Site Editor existieren nebeneinander, und der Site Editor setzt laut Dokumentation ein Block-Theme voraus
  • Kostenlos ist der Code, nicht der Betrieb. Kosten entstehen bei Domain, Hosting, Erweiterungen und Arbeitszeit, wobei der beworbene Preis oft nicht der Verlängerungspreis ist
  • Der Kern aktualisiert sich weitgehend selbst, Plugins und Themes standardmäßig nicht. Nach eigener Auswertung aus der WordPress.org-Statistikschnittstelle und dem php.net-Kalender laufen 39,67 Prozent der gemeldeten Installationen auf PHP ohne Sicherheitsupdates, was für eingeplante Pflege spricht und nicht gegen WordPress

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Selbstcheck: kannst du das beantworten?

Ein Angebot wirbt mit “WordPress läuft auf über 60 Prozent aller Websites”. Was stimmt daran nicht?

Die Zahl verwechselt zwei Grundgesamtheiten. W3Techs weist am 16.08.2026 59,0 Prozent für die Websites mit erkanntem System aus, bezogen auf alle erfassten Websites sind es 40,8 Prozent.

Dazu kommt, dass nicht das ganze Web erfasst wird, sondern eine gefilterte Auswahl. Für deine Entscheidung zählt ohnehin die Auswahl an Dienstleistern.

Deine Seite läuft seit zwei Jahren ohne Wartungsvertrag, denn WordPress aktualisiere sich ja automatisch. Was entgegnest du?

Das gilt vor allem für den Kern. Laut Dokumentation laufen automatische Updates für Plugins und Themes standardmäßig nur in Sonderfällen, die das Sicherheitsteam bei kritischen Lücken auslöst.

Genau dort sitzen aber die meisten gemeldeten Schwachstellen: 91 Prozent in Plugins laut Patchstack für 2025, gegenüber sechs niedrig eingestuften im Kern.

Ein Hosting-Angebot bewirbt 1 Euro pro Monat. Welche drei Fragen stellst du, bevor du buchst?

Wie lange gilt der Preis, welche PHP-Version wird angeboten, und sind Backups und Testumgebung enthalten?

Beim Tarif “Grow” von IONOS etwa gilt der Einstiegspreis zwölf Monate, danach stehen auf derselben Seite 10 Euro pro Monat (Stand 16.08.2026).

Eine Agentur sagt: “Der Slider und das Buchungsformular sind im Theme drin, das spart dir zwei Plugins.” Gutes oder schlechtes Zeichen?

Schlechtes. Ein Theme soll laut Dokumentation die Darstellung ändern, ohne die Software darunter zu verändern. Steckt Funktion darin, verschwindet sie beim Theme-Wechsel – und der Wechsel wird damit zum Neubau.

Funktion gehört ins Plugin, Aussehen ins Theme. Zwei Plugins mehr sind der geringere Preis.

Du brauchst eine Seite, die sich nie ändert, und niemand im Betrieb kümmert sich um Technik. Ist WordPress richtig?

Eher nicht. Beide Ausschlussgründe treffen zu: Ein Programm mit Datenbank und Update-Bedarf ist für eine unveränderliche Visitenkarte mehr Maschinerie als nötig, und ohne Pflege kippen die Vorteile ins Gegenteil.

Die entscheidende Frage lautet nicht “welches System”, sondern: Wer pflegt diese Website in zwei Jahren, und was darf das kosten?

Quellen und Stand (13 Einträge)
  1. WordPress.org: “About”, wordpress.org/about/ – wörtlich “WordPress is built on PHP and MariaDB, and licensed under the GPLv2.”, die vier Lizenzfreiheiten, Gründung 2003 durch Mike Little und Matt Mullenweg als Ableger von b2/cafelog, sowie die Aussage “the platform of choice for over 43% of all sites across the web” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: Primärquelle des Projekts. Die 43-Prozent-Aussage stand zum Abrufzeitpunkt ohne Quelle, ohne Fußnote und ohne Datum auf der Seite und wird in dieser Lektion ausdrücklich nicht als Beleg verwendet
  2. WordPress.org: “GPL”, wordpress.org/about/license/ – Position des Projekts, dass Themes und Plugins als abgeleitete Werke die GPL erben, samt wörtlichem Eingeständnis “There is some legal grey area regarding what is considered a derivative work” (abgerufen 16.08.2026). In dieser Lektion bewusst nicht als geklärte Rechtslage dargestellt
  3. WordPress.org: “Requirements”, wordpress.org/about/requirements/ – PHP 8.3 oder höher, MariaDB 10.11+ oder MySQL 8.0+, HTTPS für jede Installation; Hinweis, dass ältere Versionen laufen, aber am Support-Ende sind und “may expose your site to security vulnerabilities” (abgerufen 16.08.2026, Versionsangaben tagesaktuell)
  4. WordPress.org Documentation: “Work with themes” (Stand der Seite 07.08.2026) – Theme-Definition und wörtlich “A Theme modifies the way the site is displayed, without modifying the underlying software.”, Prüfverfahren des Verzeichnisses (abgerufen 16.08.2026). Hinweis: Dieselbe Seite ist an anderer Stelle nachweislich veraltet, deshalb steht in dieser Lektion keine Theme-Gesamtzahl, sondern “mehrere Tausend”
  5. WordPress.org Documentation: “Introduction to Plugins” (Stand der Seite 05.07.2023) – Plugin-Definition, Begründung des schlanken Kerns, Hinweis, dass nicht alle Plugins im offiziellen Verzeichnis stehen (abgerufen 16.08.2026). Eine Gesamtzahl der Plugins war auf wordpress.org nicht auffindbar, deshalb steht hier “Zehntausende”
  6. WordPress.org Documentation: “WordPress Block Editor” (Stand der Seite 31.07.2026) und “Site Editor” (Stand der Seite 29.04.2026) – Block-Editor als Voreinstellung seit WordPress 5.0 im Dezember 2018, Blöcke als Inhaltselemente, Site Editor ausdrücklich nur mit aktiviertem Block-Theme verfügbar (abgerufen 16.08.2026). Der Schnelltest über “Design > Editor” ist eine Ableitung daraus, kein Zitat
  7. WordPress Developer Resources: “Updating WordPress”, developer.wordpress.org – automatische Hintergrund-Updates seit WordPress 3.7, seit 5.6 bei Neuinstallationen auch für Hauptversionen, und wörtlich: automatische Updates für Plugins und Themes nur “in special cases, as determined by the WordPress.org API response, which is controlled by the WordPress security team” (abgerufen 16.08.2026)
  8. WordPress.org Plugin Directory: “Popular plugins”, wordpress.org/plugins/browse/popular/ – gerundete Angaben zu aktiven Installationen für Elementor, Yoast SEO und Contact Form 7 (jeweils 10+ Millionen) sowie Classic Editor (9+ Millionen), abgerufen 16.08.2026. Es sind Verzeichnisangaben zu Installationen, die sich beim Update-Dienst melden, keine Marktanteile
  9. WordPress.org Statistics API: api.wordpress.org/stats/php/1.0/ und api.wordpress.org/stats/wordpress/1.0/ (Rohdaten, abgerufen 16.08.2026) – Einzelanteile der PHP- und WordPress-Versionen. Quellentyp: Primärquelle des Projekts. Die Werte 39,67 Prozent (PHP ohne Sicherheitsupdates), 35,48 Prozent (PHP 8.3 oder höher) sowie 33,93 und 8,01 Prozent (ältere WordPress-Hauptversionen) sind eigene Auswertungen von Ostend Digital: Summierung der veröffentlichten Einzelanteile, Einstufung nach php.net. Zur Erhebungsmethode der Schnittstelle war keine Dokumentation auffindbar, erkennbar erfasst sie Installationen, die sich bei wordpress.org melden
  10. php.net: “Supported Versions”, php.net/supported-versions.php (abgerufen 16.08.2026) – Support-Kalender, Grundlage der Einstufung von PHP 7.4, 8.0 und 8.1 als ohne Updates sowie der Enddaten für 8.2 (31.12.2026) und 8.3 (31.12.2027). Quellentyp: Primärquelle des PHP-Projekts
  11. W3Techs (Q-Success, Wien): Übersicht Content Management und Detailseiten zu WordPress, Elementor, WooCommerce und Shopify, w3techs.com, Seiten datiert 16. August 2026, laut Anbieter täglich aktualisiert – 40,8 / 59,0 / 30,9 Prozent, Elementor 12,9 und 18,6 Prozent, WooCommerce 48,2 Prozent und Shopify 31,6 Prozent der erkannten E-Commerce-Systeme; Methodik (“the relevant web”, CrUX und angepasste Tranco-Liste, Ausschluss geparkter und Spam-Domains, Subdomains und Weiterleitungen) aus w3techs.com/technologies und w3techs.com/faq. Quellentyp: kommerzieller Datenanbieter, verkauft Technologieberichte. Die Anzahl untersuchter Websites wird dort nicht veröffentlicht, die verbreitete Angabe “Top 10 Millionen” ließ sich nicht bestätigen
  12. HTTP Archive: Web Almanac 2025, Kapitel CMS (Kapiteldatum 15.01.2026) und Methodology, almanac.httparchive.org – wörtlich “WordPress remains the dominant CMS in 2025, powering roughly 64% of CMS-driven sites” und “CMS-driven sites account for over 54% of observed websites in 2025”; Datensatz 16.213.084 Websites aus dem Chrome UX Report, Crawl Juli 2025, Einschränkungen “home page is not necessarily representative” und Labormessung aus dem Rechenzentrum (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: unabhängiges Open-Data-Projekt ohne Verkaufsabsicht. Die beiden Prozentwerte wurden bewusst nicht miteinander verrechnet
  13. Anbieterquellen für Preis- und Produktangaben, alle abgerufen 16.08.2026 und mit direktem Verkaufsinteresse: WordPress.com Support (Automattic), wordpress.com/support/com-vs-org/ sowie Learn WordPress zur Abgrenzung .org / .com; ALL-INKL.COM, all-inkl.com/domains/ (.de 9,90 Euro, .com und weitere 14,90 Euro pro Jahr, inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer) und all-inkl.com/webhosting/ (Tarif Privat 4,95 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer, drei Domains, keine Mindestvertragslaufzeit); IONOS, ionos.de/hosting/wordpress-hosting (Tarif Grow 1 Euro pro Monat für 12 Monate, danach 10 Euro pro Monat, Fußnote “Preise inkl. MwSt.”); Raidboxes, raidboxes.io (Leistungsumfang betreutes Hosting: tägliche Backups, Staging, automatische Plugin- und Theme-Updates; Preise hier bewusst nicht genannt, da der Mehrwertsteuer-Status auf der Seite nicht eindeutig war); Elementor, elementor.com/pricing-plugin/ (Lizenzstruktur pro Website mit Stufen für 1, 3 und 25 Websites, jährliche Abrechnung, “Renews at regular rate /yr”; Beträge werden per JavaScript nachgeladen und waren nicht auslesbar, deshalb stehen in dieser Lektion keine Elementor-Preise). Ergänzend: Patchstack, “State of WordPress Security in 2026” (Berichtsjahr 2025), patchstack.com – 11.334 gemeldete Schwachstellen, 91 Prozent in Plugins, 9 Prozent in Themes, sechs im Kern, alle niedrig eingestuft. Quellentyp: Sicherheitsanbieter, verkauft Schutz vor genau diesen Lücken; Methodik nur knapp offengelegt

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