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Wer nach Webdesign Software sucht, meint zwei verschiedene Dinge. Die einen suchen Gestaltungswerkzeuge wie Figma, also Programme, in denen Entwürfe entstehen. Die anderen suchen das System, auf dem ihre Website am Ende läuft und gepflegt wird.

Um diese zweite Frage geht es hier, und sie ist die teurere von beiden. Sie bindet dich nicht für ein Projekt, sondern für Jahre. Das Ärgerliche daran: Fast jede Quelle, die dir dabei helfen will, verdient an einer bestimmten Antwort.

Kurzantwort

Baukasten, WordPress oder Agentur: welche Webdesign Software passt wann?

Baukasten und Content-Management-System sind eine Technologie-Entscheidung, Agentur oder Freelancer eine Beschaffungsentscheidung. Eine Agentur baut ihrerseits mit einer Technologie, die Frage stellt sich dort nur eine Ebene tiefer.

Beim Baukasten mietest du kein Werkzeug, sondern einen Betrieb: Software, Server und Pflege als Paket. Beim selbst gehosteten System sind diese Teile einzeln austauschbar.

📌 Für wen ist das relevant: Für alle, die vor der Werkzeugfrage stehen und die Argumente der Anbieter nicht einordnen können.

  • Für eine stabile Visitenkarten-Seite ist ein Baukasten oft die richtige Wahl
  • Zwei verbreitete Argumente gegen Baukästen halten in dieser pauschalen Form nicht stand
  • Die Zahl, die über drei Jahre zählt, ist selten die aus der Werbung

Das lernst du in dieser Lektion

Du trennst die Technologiefrage von der Beschaffungsfrage.

Du erkennst, welche Aussagen über Baukästen belegt sind und welche nur behauptet.

Du weißt, was beim Systemwechsel mitkommt und was nicht.

Du rechnest ein Angebot über drei Jahre durch statt über den Anschaffungspreis.

Du entscheidest dich an sechs Fragen für einen der drei Wege, statt an einer Punktematrix.

Inhalt

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Webdesign Software: zwei Bedeutungen, zwei Fragen

Die übliche Gegenüberstellung “Baukasten oder WordPress oder Agentur” wirft zwei völlig verschiedene Fragen in einen Topf. Baukasten und Content-Management-System sind eine Technologie-Entscheidung, Agentur oder Freelancer eine Beschaffungsentscheidung.

Eine Agentur baut nämlich ihrerseits mit einer Technologie: meist mit einem Content-Management-System, manchmal mit einem Baukasten, manchmal mit etwas Eigenem. Die Technologiefrage verschwindet also nicht, sie wird nur von jemand anderem beantwortet.

Der Unterschied, der wirklich zählt

Der Kern des Baukastens ist nicht “einfacher zu bedienen”, sondern: Du mietest kein Werkzeug, du mietest einen Betrieb. Der Kern des Open-Source-Systems ist nicht “mächtiger”, sondern: Die Bestandteile sind entkoppelt und einzeln kündbar, jeder in deiner Verantwortung.

Die drei Wege nach Struktur geordnet, nicht nach Preis – eigene Ordnung von Ostend Digital, belegt sind die Einzelaussagen darin
Merkmal Baukasten Open-Source-System Agentur oder Freelancer
Was du kaufst einen Betrieb als Bündel eine Lizenzfreiheit, Server separat Arbeitszeit und Verantwortung
Wer hält die Server zwingend der Anbieter frei wählbar je nach Vertrag
Trennbarkeit der Teile nicht vorgesehen einzeln austauschbar eine Ebene tiefer
Wer trägt Updates der Anbieter der Betreiber vertraglich zu regeln

💡 Merke

Beauftragst du jemanden, lautet die eigentliche Frage nicht “Agentur ja oder nein”. Sie lautet: Auf welcher Technologie baut ihr, und wem gehört das Ergebnis danach?

Baut eine Agentur auf einem Baukasten oder einem eigenen System, addieren sich beide Bindungen. Den Ablauf eines Projekts zeigt die vorige Lektion zum Website erstellen in sieben Schritten.

02 ·

Was du beim Baukasten wirklich mietest

Baukasten-Anbieter formulieren das selbst am klarsten, und zwar dort, wo es ihnen nicht nützt. Im Hilfebereich von Wix steht wörtlich: “Your Wix site is a standard HTML5 site, and is built with Wix’s technology. In order for your site to work properly, it needs to be hosted and operated on Wix’s servers.” Und an derselben Stelle noch deutlicher: “Since Wix is a SaaS solution, your site must run on Wix’s servers.”

Der deutsche Anbieter IONOS beschreibt für seine Baukasten-Produkte dieselbe Struktur und schließt den Einsatz außerhalb der eigenen Infrastruktur aus, im Wortlaut in Sektion 04.

Warum der erste Satz von Wix so wichtig ist

“Eine ganz normale HTML5-Website” ist richtig und trotzdem irreführend. Die ausgelieferte Seite ist Standard-Technik, das Produkt, an dem du arbeitest, ist es nicht. Genau diese Unterscheidung fehlt den meisten Interessenten.

Ein Vorwurf ist das nicht: Ein Unternehmen, dessen Produkt der Betrieb ist, kann diesen Betrieb schlecht exportierbar machen, ohne sein Geschäftsmodell aufzugeben.

Und für eine Seite, die auf Jahre hinaus eine Visitenkarte bleiben soll, ist gemieteter Betrieb genau das Richtige. Dieser Fall ist häufiger, als eine Agentur gern zugibt. Interessant wird die Miete erst in dem Moment, in dem du wieder aussteigen willst.

Die Gegenseite: der dokumentierte Ausgang beim CMS

WordPress hat für denselben Fall eine standardisierte Funktion. Beim Export entsteht laut offizieller Dokumentation eine XML-Datei mit “posts, pages, custom post types, comments, custom fields, categories, tags, custom taxonomies, and users”.

Was dort nicht steht, ist genauso wichtig: Von Design, Theme-Einstellungen, Plugin-Konfiguration oder den Mediendateien ist keine Rede. Aufgezählt sind Datenbank-Inhalte. Was WordPress technisch ist, behandelt die Lektion zu den WordPress-Grundlagen.

03 ·

Drei Behauptungen im Faktencheck

Über Baukästen kursieren drei Sätze, die einem immer wieder begegnen. Zwei davon halten der Dokumentation der Anbieter nicht stand, der dritte hat gar keine Datenbasis. Damit widerspricht diese Sektion auch Argumenten von WordPress-Dienstleistern, und das ist Absicht.

Behauptung 1: “Baukästen erlauben keinen eigenen Code”

Das stimmt so nicht. Wix dokumentiert mit Velo eine eigene Entwicklerumgebung und nennt dort ausdrücklich serverseitigen Code im Backend, npm-Pakete, den Zugriff auf Drittdienste über die fetch-API und die Anbindung externer Datenbanken wie MySQL, Google Cloud und AWS.

Squarespace erlaubt eigenen Code ebenfalls, aber tarifgebunden: “Code injection is available in the Core, Plus, Advanced, and some legacy billing plans.” Dazu gehört ein Satz, den man vor dem Buchen lesen sollte: “Custom code modifications fall outside the scope of our support.” Genau die individuelle Anpassung fällt also aus der Betreuung heraus, für die du bezahlst.

ℹ️ Die echte Grenze steht in derselben Quelle

Die Wix-Entwicklerdokumentation schreibt: “To access and modify elements on your site, you must use the $w selector function. You can’t use Web APIs or 3rd party libraries such as jQuery to access or manipulate the DOM.”

Übersetzt: Programmieren geht, aber nur in der Sprache des Anbieters. Dieses Wissen ist beim Wechsel wertlos.

Behauptung 2: “Baukästen können kein SEO”

Auch das ist in dieser pauschalen Form nicht haltbar. Die Wix-Dokumentation weist eine Reihe technischer Stellschrauben als nutzerseitig steuerbar aus.

SEO-Einstellungen, die laut Wix-Dokumentation steuerbar sind (Stand 16.08.2026)
Stellschraube Laut Dokumentation
Title-Tag und Meta-Description bearbeitbar
Zusätzliche Meta-Tags als HTML ergänzbar
URL-Struktur bei Produkten und Blogposts über Variablen anpassbar
Robots-Meta-Tag je Seite im Advanced-Tab editierbar
Strukturierte Daten Vorlagen und eigenes JSON-LD
301-Weiterleitungen automatisch, dazu ein Redirect-Manager

Der Satz “Baukästen können kein SEO” stammt überwiegend von Parteien, die WordPress verkaufen. Präziser wäre: Die Stellschrauben sind da, sie enden nur dort, wo der Anbieter sie enden lässt.

Behauptung 3: “Alle Baukasten-Seiten sehen gleich aus”

Für diese Aussage gibt es keine Erhebung – niemand hat Vorlagen-Wiederkehr in einem definierten Markt gemessen. Deshalb steht sie hier nicht als Tatsache. Schau stattdessen die Websites deiner drei nächsten Wettbewerber an, das beantwortet die Frage besser als jede Statistik.

💡 Merke

Die belegbaren Grenzen des Baukastens sind andere, als das Marketing der Gegenseite behauptet. Es sind drei: kein Betrieb außerhalb des Anbieters, eigener Code nur tarif- und schnittstellengebunden, kein Support für eigenen Code. Die vierte und wichtigste bekommt gleich eine eigene Sektion.

Die Gegenrichtung gehört dazu: Ein System mit Page Builder und zwanzig Erweiterungen ist nicht automatisch offener als ein Baukasten, die Bindung ist nur anders verteilt.

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Der Wechsel: was mitkommt, was nicht

Der Kaufpreis ist eine Momentaufnahme, der Ausstiegsaufwand entscheidet über die nächsten fünf Jahre. In Verkaufsgesprächen kommt er trotzdem selten von selbst zur Sprache, von keiner der drei Seiten. Die folgenden Angaben stammen deshalb aus der Dokumentation der Anbieter selbst, wo sie gegen das eigene Verkaufsinteresse laufen.

Was die Anbieter selbst zum Ausstieg schreiben (alle Abrufe 16.08.2026)
Anbieter Offizielle Aussage
Wix, Website “Since Wix is a SaaS solution, your site must run on Wix’s servers.”
Wix, Blog “Currently, it is not possible to export blog posts to other platforms.”
Squarespace “You can export certain content from your Squarespace site into an .xml file.” – dazu “It’s not possible to export all images from your site in bulk” und “it’s not possible to export your uploaded videos”
IONOS “For technical reasons, website projects created with a website builder from IONOS cannot be used outside the IONOS infrastructure.”
Jimdo “At Jimdo, there is also no option for creating a backup of your website yourself.” – laut eigener Angabe erstellt der Anbieter täglich Kopien auf einem eigenen Server
WordPress Export als XML-Datei, Umfang siehe Sektion 02

Das genaueste Beispiel liefert der transparenteste Anbieter

Squarespace dokumentiert am ausführlichsten, was beim Export fehlt, und steht deshalb hier als Beispiel, nicht weil er der schlechteste wäre. Mit dabei sind Layout-Seiten, eine Blog-Seite samt Beiträgen, Text- und Bildblöcke sowie Galerie-Seiten.

Ausdrücklich nicht dabei: Album-, Cover-, Index-, Kalender-, Portfolio- und Shop-Seiten, seitenspezifische Kopf- und Fußbereiche, weitere Blog-Seiten, Audio-, Produkt- und Videoblöcke, Entwürfe, Stil-Einstellungen und eigenes CSS.

ℹ️ Der Satz, der die Bilder betrifft

Squarespace schreibt zum Export nach WordPress wörtlich: “WordPress may only pull reference links for the images, meaning when you deactivate your Squarespace site, the image links also deactivate.”

Wer exportiert und dann kündigt, kann seine Bilder verlieren. IONOS nennt ein zweites Bilderproblem: “When moving your website, check the scope of any licenses used, e.g. for images from the IONOS image pool. As a rule, these licenses are not transferable.”

Du nimmst also womöglich Bilder mit, an denen du außerhalb der Plattform kein Nutzungsrecht mehr hast.

Ein Wechsel besteht damit aus vier Aufgaben, von denen nur eine überhaupt dokumentiert ist: Texte, Medien, Design und URLs. Das Design wird dabei in aller Regel neu gebaut, weil es jedes System anders speichert. Bleiben die URLs, der am häufigsten übersehene Posten.

Was Google zum Umzug sagt, in beide Richtungen

Google Search Central macht zwei Aussagen, die zusammengehören. Entwarnung zuerst: “301 and other permanent redirects don’t cause a loss in PageRank.” Und die Einschränkung: “you may experience ranking fluctuations while Google recrawls and reindexes your site”, für kleine und mittlere Websites “a few weeks”.

Die Voraussetzung steht daneben: “Use server side permanent redirects if technically possible.” Genau hier taucht die Plattformbindung wieder auf, denn wer die alte Plattform kündigt, kann dort meist auch nichts mehr weiterleiten.

💡 Praxis-Tipp

Eine Frage blieb offen und gehört deshalb an den Anbieter. Ob ein Baukasten nach Vertragsende noch Weiterleitungen auf eine externe Domain ausführt, dokumentiert keiner der geprüften Anbieter.

Stell sie vor Vertragsschluss schriftlich: “Führt ihr nach Kündigung noch 301-Weiterleitungen auf meine neue Adresse aus, und wenn ja, wie lange?” Wie ein Umzug abläuft, zeigt die Lektion zum Website-Relaunch.

Ehrlich bleiben: Ein WordPress-Umzug ist auch kein Klick

Wer nur die Exportdatei mitnimmt, kommt ohne Design am neuen Ort an, und Seiten aus einem Page Builder lassen sich außerhalb dieses Builders in der Regel nicht sinnvoll weiterbearbeiten.

Der Unterschied ist deshalb nicht “gebunden gegen frei”. Er ist: Beim Baukasten sitzt die Bindung im Fundament und ist nicht abwählbar, beim Content-Management-System sitzt sie in Bauteilen, die du beim Bauen selbst auswählst.

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Kosten sind ein Verlauf, kein Preis

Die übliche Preistabelle presst Einmal- und Laufkosten in eine Zahl. Nützlicher ist eine andere Sicht: Die drei Wege haben nicht verschiedene Preise, sie haben verschiedene Kurvenformen.

Drei Kostenverläufe über 36 Monate

Schematische Darstellung, keine Marktdaten.

Monat 0 12 24 36 kumulierte Ausgaben Ende des Aktionspreises Agentur oder Freelancer Baukasten selbst betriebenes System

Eigene Darstellung, Ostend Digital, 08/2026. Belegt sind nur die Formmerkmale: die Rabattstufe (IONOS-Preisseite, 16.08.2026), die Lizenzverlängerung und der Einmalbetrag. Die Höhe der Kurven hängt vom konkreten Angebot ab, die eigene Arbeitszeit steckt in keiner von ihnen.

Ob und wann sich die Linien kreuzen, hängt allein vom konkreten Angebot und von der geplanten Lebensdauer ab. Dazu gibt es keine Erhebung, deshalb liegt hier kein Kreuzungspunkt im dargestellten Zeitraum.

Schaubild: Drei Kostenverläufe über 36 Monate – eigene Darstellung, Ostend Digital, 08/2026.

Der Punkt der Grafik sind nicht die Höhen, sondern die Formen. Der beauftragte Weg legt fast alles am Anfang auf den Tisch und wird danach flach. Der Baukasten fängt bei fast null an und steigt jeden Monat weiter, mit einer Stufe dort, wo der Aktionspreis endet.

Das selbst betriebene System steigt in kleinen Stufen, und jede davon ist ein Vertrag, den du selbst geschlossen hast. Welche Form am Ende die günstigste ist, entscheidet eine einzige Frage: wie lange die Seite leben soll.

Die belegte Stufe: Aktionspreis gegen regulären Preis

Bei IONOS stehen beide Zahlen auf derselben Seite, die zweite nur kleiner.

IONOS Homepage-Baukasten: Einstiegs- und Regulärpreise, Stand 16.08.2026
Tarif Einstiegspreis Dauer Danach regulär
Gratis 0 € dauerhaft 0 €
Starter 6 €/Monat 6 Monate 12 €/Monat
Plus 1 €/Monat 12 Monate 18 €/Monat
Pro 18 €/Monat 6 Monate 33 €/Monat

Die Preise sind laut Fußnote inklusive Mehrwertsteuer und teils an Mindestvertragslaufzeiten gebunden. Beim Tarif “Plus” steht die eine Zahl in der Werbung, die andere ab Monat 13 auf der Rechnung.

Das Muster ist branchenüblich und steht ebenso beim WordPress-Hosting desselben Unternehmens. Der Lehrsatz lautet deshalb: Lies den Verlängerungspreis, bevor du buchst.

ℹ️ Wenn der Preis nicht auf der Preisseite steht

Nicht jeder Anbieter zeigt seinen Preis im Klartext. Bei Wix und Jimdo stand am 16.08.2026 keine Zahl im Text der Preisseite, bei Squarespace nur US-Dollar ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer. Für einen Dreijahresvergleich heißt das: Endpreis inklusive Mehrwertsteuer schriftlich erfragen, bevor du buchst.

Was eine Umsetzung kostet, wenn du sie beauftragst

Die folgenden Zahlen stammen aus der Preiskommunikation deutscher Anbieter, die alle selbst Website-Erstellung verkaufen. Einzelangaben also, keine Markterhebung.

Einmalige Kosten nach Projektgröße, je Wert mit Anbieter und Leistungsbeschreibung (Stand 08/2026)
Projektgröße Angabe Quelle
1 bis 5 Seiten, WordPress-Grundeinrichtung 1.000 bis 3.500 € graphek.de
“Visitenkarten-Website und Onepager” 1.000 bis 1.500 €, im Einzelfall bis rund 3.000 € neu-protec.de
Freelancer, einfaches Projekt 800 bis 5.000 € rheinspace.de
WordPress-Umsetzung, 5 bis 15 Seiten 4.000 bis 18.000 € rheinspace.de
“klassische mehrseitige Unternehmenswebsite” 3.000 bis 8.000 € neu-protec.de
10 bis 30 Seiten, individuelles Design 5.000 bis 20.000 € graphek.de

Diese Zeilen dürfen nicht zu einer Marktspanne verschmolzen werden, jede Zahl gilt nur mit ihrem Anbieter und ihrer Leistungsbeschreibung.

Die wichtigste Beobachtung steckt ohnehin in den letzten beiden Zeilen: Beide beschreiben eine mehrseitige Unternehmenswebsite, und trotzdem beginnt die eine Angabe bei 3.000 Euro, während die andere bis 20.000 Euro reicht. Die Spannen überlappen sich zwar, sind aber so weit, dass sie für sich genommen nichts mehr aussagen. Eine Preisangabe ohne Leistungsbeschreibung ist also wertlos.

Beim Selbstbau steht hier 0 Euro, die unehrlichste Zahl der Tabelle. Dahinter stecken 40 bis 80 Stunden für ein Projekt in Eigenregie, wie in der vorigen Lektion gerechnet. Für die Einarbeitung in einen Baukasten nennen dieselben Sammelquellen getrennt davon 5 bis 8 Stunden.

Die laufenden Kosten, Posten für Posten

Über die einmalige Zahl reden alle. Die monatliche begleitet dich drei Jahre.

Laufende Kosten, jeder Wert mit eigener Quelle (Stand 16.08.2026)
Posten Baukasten Selbst betriebenes oder betreutes CMS
Plattform oder Hosting im Abo, regulär 12, 18 oder 33 €/Monat inkl. MwSt (ionos.de) 4,95 bis 24,95 €/Monat inkl. MwSt je Tarif (all-inkl.com)
Domain meist im Abo 9,90 €/Jahr für .de, 14,90 €/Jahr für .com, inkl. MwSt (all-inkl.com)
Wartung und Updates beim Anbieter, kein eigener Posten ab 50 €/Monat (rheinspace.de), 50 bis 500 €+/Monat (graphek.de)
Lizenzen im Abo Jahreslizenz pro Website, Verlängerung teurer, zur Orientierung 150 bis 400 €/Jahr (rheinspace.de)

Zwei Quellen nennen zusätzlich eine Gesamtangabe für den Betrieb: 80 bis 250 Euro pro Monat (rheinspace.de) und 100 bis 500 Euro pro Monat (graphek.de). Beide sind untereinander nicht vergleichbar, weil die Quellen unterschiedliche Posten einrechnen, und keine Summe der Zeilen darüber.

Die Wartungszeile ist dabei der ehrlichste Punkt zugunsten des Baukastens: Dort sind Updates und Sicherheit im Preis, und wer eine CMS-Rechnung ohne diesen Posten aufmacht, vergleicht falsch. Was dahintersteckt, behandelt die Lektion zur Website-Wartung.

Die Dreijahres-Rechnung als Schema, nicht als Ergebnis

Eine fertige Dreijahressumme steht hier bewusst nicht. Sie wäre aus Posten verschiedener Anbieter zusammengesetzt und damit für dein konkretes Angebot wertlos. Nützlicher ist ein Schema, das du mit deinen eigenen Zahlen füllst.

Rechenschema über drei Jahre, zum Ausfüllen mit den eigenen Angeboten
Zeile Baukasten Selbstbau Beauftragung
A Einmalige Erstellung 0 € 0 € Angebotssumme
B Eigene Stunden mal eigenem Stundenwert einsetzen einsetzen Zulieferzeit
C Laufende Gebühr Jahr 1, Aktionspreis mal 12 mal 12 mal 12
D Laufende Gebühr Jahr 2 und 3, regulärer Preis mal 24 mal 24 mal 24
E Lizenzen, mit Verlängerungspreis meist 0 einsetzen einsetzen
F Wartung mal 36 Monate meist 0 Eigenleistung oder Vertrag Vertrag
G Änderungen im Betrieb eigene Zeit Zeit oder Stundensatz Stundensatz
H Ausstiegskosten nach Jahr 3 siehe Sektion 04 Export plus Design neu Rechte- und Technologielage

Drei Zeilen fehlen in fast jeder Rechnung, die du im Netz findest, und genau sie kippen den Vergleich: D mit dem regulären statt dem Aktionspreis, E mit dem Verlängerungs- statt dem Einstiegspreis und H mit dem Ausstieg.

💡 Praxis-Tipp

Ein Beispiel für Zeile C und D, bewusst nur aus einer einzigen Quelle gerechnet. Beim IONOS-Tarif “Plus” ergibt Jahr 1 zum Aktionspreis 12 mal 1 Euro, Jahr 2 und 3 zum regulären Preis 24 mal 18 Euro.

Über drei Jahre sind das 444 Euro Plattformgebühr, inklusive Mehrwertsteuer, Stand 16.08.2026. Beide Ausgangswerte stehen auf derselben Anbieterseite, die Summe ist unsere eigene Rechnung. Dazu kommt die Arbeitszeit, die in keiner Preisliste steht.

Eine einzelne Agentur-Auswertung nennt für drei Jahre Größenordnungen von 540 bis 2.300 Euro beim Baukasten, 1.700 bis 10.000 Euro beim Freelancer und 5.800 bis 27.000 Euro bei einer Agentur (rheinspace.de, Stand 08/2026). Eine Quelle mit Verkaufsinteresse, also Größenordnung und keine Kalkulation.

Ein Posten fehlt in fast jedem Angebot und ist trotzdem der teuerste Einzelirrtum: die Domain. Läuft sie auf den Dienstleister statt auf dich, hängt jeder spätere Wechsel an dessen Mitwirkung – warum das so ist und wie du es im Angebot regelst, steht in der vorigen Lektion.

Experten-Tipp aus der Agentur

Lass dir jedes Angebot als Dreijahressumme geben, nicht als Anschaffungspreis. Wer das nicht liefern kann oder will, hat die Folgekosten selbst nicht durchgerechnet.

Und stell zwei Fragen schon im Erstgespräch: Womit baut ihr, und wer steht am Ende als Domaininhaber im Register? Die Antworten sagen dir mehr über die Zusammenarbeit als jede Referenzliste.

PC
Pascal Cabitza
Geschäftsführer Ostend Digital

Der Stundensatz als Prüfwerkzeug

Alle Projektpreise oben sind Anbieterkommunikation.

Der Freelancer-Kompass von freelancermap ist die einzige geprüfte Quelle mit offengelegter Methodik und nennt 91 Euro Stundensatz in “Software- und Webentwicklung” und 89 Euro in “Design, Medien, Kreativdienste”. Es sind Selbstauskünfte auf einer IT-lastigen Vermittlungsplattform, erhoben vom Betreiber, also kein Webdesign-Marktpreis.

Als Größenordnung für eine Plausibilitätsprüfung taugen sie trotzdem. Ein Angebot über 1.200 Euro entspricht dann rund 13 Arbeitsstunden für Konzept, Design, Umsetzung, Texte, Rechtstexte, Mobilprüfung und Livegang zusammen (eigene Rechnung, frei gewählter Betrag). Ein niedriger Preis ist eben selten ein besserer Stundensatz, sondern fast immer weniger eingeplante Stunden.

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Wer welchen Weg empfiehlt, und warum

Zu dieser Frage gibt es fast keine interessenfreie Quelle. Baukasten-Anbieter leben vom Abo, Hoster vom Hosting, Agenturen von Erstellung und Wartung, Plugin-Anbieter von Jahreslizenzen.

Vergleichsportale verdienen an einer Provision pro Abschluss, legen das selbst offen und versichern zugleich, dass es die Bewertung nicht beeinflusst. Beides kann stimmen. Der Punkt liegt woanders: Ein Anbieter ohne Partnerprogramm hat in so einer Liste gar keinen Anlass aufzutauchen, die Verzerrung sitzt also in der Auswahl.

Zwei Muster helfen beim Einordnen. Eine Rechnung, die Kostendifferenzen aus angenommenen Conversion- oder Ladezeit-Unterschieden ableitet, ist eine Modellrechnung mit selbst gesetzten Annahmen. Und eine Preisseite, die ihre Zahlen laut eigener Angabe aus KI-Zusammenfassungen übernimmt, ist kein Beleg.

💡 Merke

Auch diese Lektion hat eine Interessenlage. Ostend Digital baut Websites, überwiegend mit WordPress, und verkauft Betreuung. Wer über Interessenlagen schreibt und die eigene auslässt, hat das Thema nicht verstanden.

Deshalb bleibt der Satz aus Sektion 02 auch hier stehen, obwohl er gegen das eigene Geschäft läuft: Wer für eine reine Visitenkarten-Seite eine Agentur beauftragt, kauft Kapazität, die er nicht braucht.

07 ·

Sechs Fragen, die die Entscheidung tragen

“Kommt auf deine Anforderungen an” ist richtig und wertlos. Diese sechs Fragen kannst du beantworten, bevor du ein Angebot einholst.

Zur fünften Frage gehört ein Hinweis. Weder Baukästen noch Content-Management-Systeme sind von sich aus barrierefrei, das ist eine Eigenschaft der konkreten Umsetzung. Was das Gesetz verlangt, behandelt die Lektion zur Barrierefreiheit.

Auch beim Datenschutz helfen Fragen mehr als Behauptungen über Anbieter. Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO, wo stehen die Server, und welche Unterauftragsverarbeiter sind gelistet?

💡 Merke

Drei Regeln statt einer Punktematrix, aus den sechs Fragen abgeleitet und keine Quelle.

Baukasten, wenn die Seite Visitenkarte oder Portfolio ist, der Funktionsumfang stabil bleibt, niemand im Haus pflegen will und ein Wechsel in fünf Jahren verkraftbar wäre. Dieser Fall ist häufig.

Selbst betriebenes System, wenn es jemanden mit Zeit und Interesse an der Technik gibt und die Bereitschaft zur Pflege real ist, nicht nur beabsichtigt.

Agentur oder Freelancer, wenn die Seite ein Vertriebskanal mit messbarem Umsatzbeitrag ist oder schlicht die Zeit fehlt, und das Budget den Einmalbetrag plus die Betreuung trägt. Wer nur den Einmalbetrag trägt, kauft eine Seite, für deren Pflege in Jahr zwei niemand zuständig ist.

Unabhängig vom Weg gilt: Die Seite muss auf jedem Bildschirm funktionieren. Was dahintersteckt, zeigt die Kurs-Lektion zum Responsive Design.

08 ·

💡 Recap

Webdesign Software in 30 Sekunden:

  • Es sind zwei Fragen, nicht eine. Baukasten oder CMS ist eine Technologie-, Agentur oder Freelancer eine Beschaffungsentscheidung
  • Beim Baukasten mietest du einen Betrieb. Wix schreibt “your site must run on Wix’s servers”, IONOS schließt den Einsatz außerhalb der eigenen Infrastruktur aus
  • Zwei verbreitete Argumente gegen Baukästen halten pauschal nicht. Wix dokumentiert Backend-Code, npm-Pakete und externe Datenbanken, Squarespace Code Injection ab bestimmten Tarifen; auch Meta-Tags, URL-Struktur und JSON-LD weist Wix als steuerbar aus
  • Die echten Grenzen sind andere. Kein Betrieb außerhalb des Anbieters, Code nur über dessen Schnittstellen und je nach Tarif, kein Support dafür, unvollständiger Export
  • Beim Wechsel kommt Text mit, nicht das Aussehen. Squarespace schließt Shop-Seiten, Videoblöcke, Stil-Einstellungen und eigenes CSS aus, und Bildverweise können beim Abschalten der alten Seite ins Leere laufen
  • Ein sauber weitergeleiteter Umzug kostet laut Google keinen PageRank, aber Schwankung über “a few weeks” – vorausgesetzt, du kannst serverseitig weiterleiten
  • Lies den Verlängerungspreis, bevor du buchst. Beim IONOS-Tarif “Plus” stehen 1 Euro im ersten Jahr und 18 Euro danach auf derselben Seite (16.08.2026, inkl. MwSt)
  • Für die stabile Visitenkarten-Seite ist der Baukasten oft die richtige Wahl, samt des belegten Vorteils: Updates und Sicherheit sind im Preis

09 ·

Selbstcheck: kannst du das beantworten?

Eine Agentur sagt: “Um die Technik müssen Sie sich nicht kümmern, das machen wir.” Warum reicht dir das nicht?

Weil der Satz zwei Fragen zu einer macht. Die Beauftragung entscheidet, wer arbeitet. Die Technologie entscheidet, was danach mit deiner Seite möglich ist.

Baut die Agentur auf einem Baukasten oder einem eigenen System, addieren sich beide Bindungen. Frag deshalb zwei Dinge: Womit baut ihr, und was passiert mit der Seite, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?

Ein Dienstleister sagt: “Mit einem Baukasten kannst du kein SEO machen.” Was entgegnest du?

Dass die Aussage in dieser pauschalen Form nicht haltbar ist: Wix weist Meta-Tags, URL-Struktur, Robots-Meta, eigenes JSON-LD und einen Redirect-Manager als steuerbar aus. Die berechtigte Fassung lautet anders: Die Stellschrauben enden dort, wo der Anbieter sie enden lässt.

Du willst in drei Jahren von einem Baukasten zu einem eigenen System wechseln. Welche vier Aufgaben planst du ein?

Texte, Medien, Design und URLs, wobei nur der erste Teil überhaupt dokumentiert ist. Prüfe vorher, ob deine Bilder wirklich mitkommen oder nur verlinkt werden, und ob du Lizenzrechte an Bildern aus einem Anbieterpool außerhalb der Plattform behältst.

Ein Angebot nennt 1 Euro pro Monat. Welche drei Zeilen rechnest du selbst dazu?

Den regulären Preis ab dem Ende der Aktion, den Verlängerungspreis der Lizenzen und die Ausstiegskosten. Beim IONOS-Tarif “Plus” ergibt das über drei Jahre 444 Euro Plattformgebühr, nach eigener Rechnung aus derselben Anbieterseite.

Quellen und Stand (12 Einträge)
  1. Google Search Central: “Site move with URL changes”, developers.google.com – wörtlich “Don’t worry about link credit. 301 and other permanent redirects don’t cause a loss in PageRank.”, “With any significant change to a site, you may experience ranking fluctuations while Google recrawls and reindexes your site.”, “a small to medium-sized website can take a few weeks for most pages to move” und “Use server side permanent redirects if technically possible” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: Dokumentation des Suchmaschinenbetreibers, kein Verkaufsinteresse an Website-Software – die belastbarste Quelle dieser Lektion
  2. WordPress.org Documentation: “Tools Export screen” (veröffentlicht 24.02.2019, zuletzt aktualisiert 08.06.2024), wordpress.org/documentation – wörtlich zum Umfang der Exportdatei: “posts, pages, custom post types, comments, custom fields, categories, tags, custom taxonomies, and users” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: offizielle Projektdokumentation. Zu Design, Theme-Einstellungen, Plugin-Konfiguration und Mediendateien trifft die Seite keine Aussage – deshalb steht in dieser Lektion ausdrücklich, dass es Datenbank-Inhalte sind
  3. Wix Help Center: “Exporting or Embedding Your Wix Site Elsewhere”, support.wix.com – wörtlich “Your Wix site is a standard HTML5 site, and is built with Wix’s technology. In order for your site to work properly, it needs to be hosted and operated on Wix’s servers.”, “Since Wix is a SaaS solution, your site must run on Wix’s servers.” und die Begründung über die SaaS-Architektur (abgerufen 16.08.2026, kein Aktualisierungsdatum auf der Seite sichtbar). Quellentyp: offizielle Anbieterdokumentation; die Aussage läuft gegen das eigene Marketinginteresse und ist deshalb besonders belastbar
  4. Wix Help Center: “Wix Blog Request: Exporting Blog Posts to Other Platforms”, support.wix.com – wörtlich “Currently, it is not possible to export blog posts to other platforms.” (abgerufen 16.08.2026)
  5. Wix Help Center: “Customizing Your SEO Settings”, support.wix.com/en/article/customizing-your-seo-settings-1420929, sowie “URL Redirects (301 Redirects)” – Grundlage der SEO-Tabelle in Sektion 03: Title und Meta-Description bearbeitbar, zusätzliche Meta-Tags im HTML-Format ergänzbar, URL-Struktur über Variablen anpassbar, Robots-Meta-Tag je Seite im Advanced-Tab, Presets und eigenes JSON-LD, automatische Weiterleitung beim URL-Wechsel plus Redirect-Manager (abgerufen 16.08.2026, kein Aktualisierungsdatum sichtbar). Quellentyp: offizielle Anbieterdokumentation, hier eher werbliche Produktdarstellung. Die im Dossier zusätzlich genannten Punkte robots.txt und Canonical wurden in dieser Lektion weggelassen, weil sie nur aus einer Artikelserien-Zusammenfassung stammten und nicht am Volltext geprüft sind
  6. Wix Developers (Velo): “Quick Start”, dev.wix.com – Entwicklerumgebung mit Code-Editor, Zugriff auf Seiten- und Backend-Code, Datenbanken und Code-Paketen; wörtlich “Add advanced backend functionality: Write server-side code on your site’s backend”, “Integrate with external resources: Add npm packages, and access 3rd-party services with the fetch API”, “Use the Data API to work with your database collections using code. Use the Wix CMS, or integrate with popular external databases such as MySQL, Google Cloud, and AWS.” sowie die Grenze “To access and modify elements on your site, you must use the $w selector function. You can’t use Web APIs or 3rd party libraries such as jQuery to access or manipulate the DOM.” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: offizielle Entwicklerdokumentation
  7. Squarespace Help Center: “Using code injection” (zuletzt aktualisiert 09.04.2026), “Exporting your site” (zuletzt aktualisiert 12.02.2026) und “Importing and exporting content” (zuletzt aktualisiert 09.09.2025), support.squarespace.com – wörtlich “Code injection is available in the Core, Plus, Advanced, and some legacy billing plans.”, “Custom code modifications fall outside the scope of our support.”, “You can export certain content from your Squarespace site into an .xml file.”, die vollständige Ein- und Ausschlussliste des Exports, “It’s not possible to export all images from your site in bulk”, “it’s not possible to export your uploaded videos” und “WordPress may only pull reference links for the images, meaning when you deactivate your Squarespace site, the image links also deactivate.” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: offizielle Anbieterdokumentation. Squarespace steht in dieser Lektion als Beispiel, weil der Anbieter am ausführlichsten dokumentiert, was fehlt – nicht, weil er der schlechteste wäre
  8. IONOS Hilfe: “Website builders: Overview of export options”, ionos.com/help – wörtlich “For technical reasons, website projects created with a website builder from IONOS cannot be used outside the IONOS infrastructure.” (gilt laut Seite für MyWebsite Now, MyWebsite Creator und MyWebsite) sowie “When moving your website, check the scope of any licenses used, e.g. for images from the IONOS image pool. As a rule, these licenses are not transferable.” (abgerufen 16.08.2026, kein Änderungsdatum sichtbar). Quellentyp: offizielle Anbieterdokumentation; beide Aussagen laufen gegen das eigene Interesse
  9. IONOS: Homepage-Baukasten, ionos.de/websites/homepage-baukasten – Einstiegs- und Regulärpreise der Tarife Gratis, Starter, Plus und Pro (0 €; 6 € für 6 Monate, danach 12 €; 1 € für 12 Monate, danach 18 €; 18 € für 6 Monate, danach 33 €), Fußnote wörtlich “Preise inkl. MwSt. Angebote sind nur für begrenzte Zeit gültig und sind teils abhängig von Mindestvertragslaufzeiten.” (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: Anbieterseite mit Verkaufsinteresse; die Preise sind öffentlich und tagesgenau nachprüfbar. Die Dreijahres-Summe von 444 Euro ist eine eigene Rechnung von Ostend Digital aus zwei Werten derselben Seite und wird von keiner Quelle so veröffentlicht. Die Aktionspreis-Mechanik ist branchenüblich und kein Spezifikum dieses Anbieters
  10. Jimdo Creator Help Center: “How do I create a backup of my Jimdo Creator website?”, help.jimdo.com – wörtlich “At Jimdo, there is also no option for creating a backup of your website yourself.” und “We create copies of all Jimdo websites daily, and place them on a separate server.” (abgerufen 16.08.2026). Einschränkung: Der Direktabruf der Seite lieferte am 16.08.2026 HTTP 403; die Zitate wurden über einen Text-Proxy erhoben und decken sich mit dem unabhängigen Suchmaschinen-Snippet, sind aber nicht am Original im Browser gegengeprüft. Squarespace-Preise (Basic 19, Core 29, Plus 49, Advanced 99 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung, squarespace.com/pricing, abgerufen 16.08.2026 über einen Text-Proxy) stehen dort ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer und werden deshalb nicht umgerechnet. Für Wix und Jimdo enthielten die geprüften Preisseiten am 16.08.2026 keine Preise im Seitentext, weshalb in dieser Lektion keine stehen
  11. Projektpreise und laufende Kosten, alle abgerufen 16.08.2026 und mit direktem Verkaufsinteresse an Website-Erstellung: graphek.de “Website erstellen lassen: Kosten & Preise 2026” (1.000-3.500 € für 1-5 Seiten, 5.000-20.000 € für 10-30 Seiten, 8.000-30.000 € für einen WooCommerce-Shop, Wartung 50-500 €+ pro Monat, Betrieb gesamt 100-500 € pro Monat); neu-protec.de “Was kostet eine Website 2026?” (1.000-1.500 € und im Einzelfall bis rund 3.000 € für Visitenkarten-Website und Onepager, 3.000-8.000 € für eine mehrseitige Unternehmenswebsite, 6.000-20.000 € für einen Webshop); rheinspace.de “Website erstellen lassen Kosten 2026” (800-5.000 € Freelancer einfach, 4.000-18.000 € WordPress-Umsetzung für 5-15 Seiten, Wartung ab 50 € pro Monat, Plugin-Lizenzen 150-400 € pro Jahr, Betrieb gesamt 80-250 € pro Monat, Dreijahres-Größenordnungen 540-2.300 € Baukasten, 1.700-10.000 € Freelancer, 5.800-27.000 € Agentur). Quellentyp: Preiskommunikation einzelner Anbieter, keine Markterhebung. Jeder Wert ist in dieser Lektion einzeln seiner Quelle und Projektgröße zugeordnet und wurde bewusst nicht zu einer Marktspanne zusammengefasst. Hosting- und Domainpreise: all-inkl.com (4,95-24,95 € pro Monat je Tarif, .de 9,90 € und .com 14,90 € pro Jahr, jeweils inkl. MwSt, abgerufen 16.08.2026). Der Aufwand von 40-80 Stunden für ein Projekt in Eigenregie und 5-8 Stunden Einarbeitung in einen Baukasten stammt aus einer Sammelauswertung von Praktikerberichten (u. a. selbstaendig-im-netz.de, unzweideutig-webdesign.de, abgerufen 16.08.2026, teils Anbieter mit Interessenlage) – übereinstimmende Erfahrungsberichte, keine Studie
  12. freelancermap: “Freelancer-Kompass” (Methodik, Stichprobe, Erhebungszeitraum), freelancermap.de/freelancer-kompass, sowie freelancermap Blog “Freelancer-Einkommen: Projektumsatz sinkt um 17 %” (Aufschlüsselung nach Fachbereichen) – jährliche Erhebung seit 2016, rund 5.400 Teilnehmende plus anonymisierte Daten von über 340.000 Plattform-Nutzern im DACH-Raum, Erhebungszeitraum 17.11.2025 bis 08.02.2026, größte Teilnehmergruppen Software- und Webentwicklung 29 Prozent, Beratung und Management 23 Prozent, IT-Infrastruktur 11 Prozent; Stundensätze 103 € gesamt (2025: 104 €), 91 € Software- und Webentwicklung, 89 € Design, Medien, Kreativdienste, monatlicher Projektumsatz 6.653 € gegenüber 8.022 € im Vorjahr (abgerufen 16.08.2026). Quellentyp: Betreiber einer Freelancer-Vermittlungsplattform, verdient an der Vermittlung; Methodik offengelegt, Stichprobe groß, aber IT-lastig. Einschränkung: Die Aufschlüsselung nach Fachbereichen wurde über den Blog des Herausgebers erhoben, nicht über die Studien-PDF selbst. Die Umrechnung eines Angebots über 1.200 € in rund 13 Arbeitsstunden ist eine eigene Rechnung von Ostend Digital mit frei gewähltem Angebotsbetrag

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